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Hot News: "Die EU zieht die Lehren aus der griechischen Schuldenkrise: Künftig müssen die Mitgliedstaaten Brüssel in jedem Frühjahr ihre Finanzplanung vorlegen. Erst nach einer EU-Stellungnahme dürfen die Etats dann beschlossen werden" => http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/27/0,3672,8108315,00.html ==> Die EU übernimmt die Kontrolle über die Staaten Europas nach dem Muster der Salamitaktik! Und unsere deutschen Verräter stimmen dem zu! Nieder mit diesem System!
Aktualisiert: vor 12 Minuten 10 Sekunden

Bildungssystem: sagen Sie nicht, Sie hätten es nicht gewußt!

Di, 07/09/2010 - 16:01

“Im internationalen Bildungsvergleich nicht überzeugend: In Deutschland gibt es noch immer zu wenige Studienanfänger, warnt eine internationale Studie. Das könnte verheerende Folgen haben”, schreibt die Süddeutsche Zeitung mit Verweis auf eine OECD- Studie.

Zumindest in Berlin sind die Politiker seit Jahren dabei, die Abiturientenquoten zu steigern. Fein, mag man sagen, Bildung mehr Gewicht zu geben, aber das ist ein schlimmer Höhepunkt der Statistik:

Die Abiturientenquoten werden dadurch erhöht, dass die SOLL- Leistung zum Erreichen einer Note abgesenkt wird. Was früher eine – 5 – war, ist heute eine – 4 – ( als Beispiel ).

Es sollte bekannt sein, dass die Kultusministerien sogenannte Punkte-/Notentabelle den Lehrern vorgeben. Im Land Berlin wurde die vorletzte Notentabelle im Jahre 2003 herausgegeben, die letzte stammt aus Herbst 2009.

Notentabelle 2003

und

Notentabelle 2009

Wie funktioniert das mit der Punkte-/Notentabelle? Jede Klassenarbeit hat eine bestimmte Punktezahl, die erreicht werden kann. Gehen wir das Beispiel einmal mit einer Klassenarbeit durch, bei der 40 Punkte maximal erreicht werden kann, wenn alles richtig ist. Zunächst lässt der Lehrer diese Klassenarbeit schreiben, korrigiert sie, vergibt jeder Klassenarbeit die leistungsbezogene Punktezahl. Dann schaut der Lehrer in die Tabelle unter der Rubrik “40 Punkte”, findet die Zeile der in der Klassenarbeit erreichten Punkte und liest dann die durch die Schulverwaltung vorgegebene Note ab.

Vergleicht man die Punkte-/Notentabellen des Jahres 2003 mit denen des Jahres 2009 ergibt sich ein erschreckendes Bild:

2003
2009
Leistungs-
absenkung
Note
40 Punkte


Note
40 Punkte


2003 zu 2009 1
40 – 39,5
39,75
1
40 – 38
39
2% 1,3
39 – 38
38,5
1,3
37,5 – 36
36,75
5% 1,7
37,5 – 36
36,75
1,7
35,5 – 34
34,75
5% 2
35,5 – 34
34,75
2
33,5 – 32
32,75
6% 2,3
33,5 – 32
32,75
2,3
31,5 – 30
30,75
6% 2,7
31,5 – 30
30,75
2,7
29,5 – 28
28,75
7% 3
29,5 – 28
28,75
3
27,5 – 26
26,75
7% 3,3
27,5 – 26
26,75
3,3
25,5 – 24
24,75
7% 3,7
25,5 – 24
24,75
3,7
23,5 – 22
22,75
8% 4
23,5 – 22
22,75
4
21,5 – 20
20,75
9% 4,3
21,5 – 20
20,75
4,3
19,5 – 18
18,75
10% 4,7
19,5 – 16
17,75
4,7
17,5 – 13,5
15,5
13% 5
15,5 -  12
13,75
5
13 – 9
11
20% 5,3
11,5 – 8
9,75
5,3
8,5 – 4
6,25
36% 6
7,5 – 0
3,75
6
3,5 – 0
1,75
53%

Der Vergleich der Mittelwerte der Noten von 2003 und 2009 ergibt die Leistungsabsenkung 2003 zu 2009! Beispiel: um 2003 eine “4″ zu bekommen, musste man im Mittel 22,75 von 40 Punkten bekommen, im Jahre 2009 reichten für diese “4″ bereits 20,75 Punkte von 40! Da in einem Zeugnis eine “4,3″ aufgewertet wird zu einer “4″, reichen bereits 18 vom 40 Punkten für das Testat “ausreichend”, obwohl weniger als die Hälfte korrekt erarbeitet wurden. Die Politik ist also zufrieden, wenn weniger erreicht wird. Ob der zukünftige Arbeitgeber oder die Hochschule auch zufrieden sein werden?

Schaut man sich die Leistungsabsenkung über die Noten “1″ bis “6″ an, dann sieht man deutlich das Ziel der Politik: man will mehr Schüler “durchwinken”. Tut man denen einen Gefallen? Tut man dem Bildungsdeutschland einen Gefallen? Wird nun deutlich, warum in Deutschland Arbeitgeber immer mehr über den Bildungsstand klagen? Wird deutlich, warum mehr als 20 Prozent der Auszubildenden ihre Lehre abbrechen? Wir haben vielleicht Gesamtstaatlich Fehlallokationen von hunderten Millionen Euros – haben wir so viel, dass wir uns über Statistiken die Situation schönrechnen?

Diese Veröffentlichung geht an die Bundestagsabgeordneten, an die Presseorgane und an die OECD!

Wer diese Falschheit im Bildungssystem zur Kenntnis nimmt und nichts unternimmt, der handelt wider besseren Wissens, der handelt gewissenlos und schadet Deutschland und seinen Bürgern!

Das finanzregierte Netzwerk mit seinem Sprachrohr, den Medien, funktioniert doch prächtig

Di, 07/09/2010 - 10:30

Diese und ähnliche Schlagzeilen werden gerade massenhaft durch die Rotationsmaschinen gejagt. In der Hype um noch mehr kommt es nur noch auf die Darstellung größter Zahlen an:

“Fünf Prozent mehr als vor einem Jahr müssen Mieter in Städten durchschnittlich berappen, berichtet die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” und

“Im Durchschnitt über die gesamte Bundesrepublik habe Empirica eine Mietsteigerung von 3,4 Prozent ermittelt”

schreibt die Hauspostille für die vorgebliche und selbstempfundene kritische Intelligenz Deutschlands des finanzregierten Netzwerks.

So wird eine Preiserhöhungskampagne in der heutigen Zeit gesteuert: ein Immobilien-Marktforschungsinstitut namens Empirica ermittelt ( wie, das ist offen, welche Rahmenbedingungen, das ist offen ) und das finanzregierte Netzwerk funktioniert bis in die letzte Wohnstube der Vermieter: allgemeine Preistreiberei ist angesagt, es wird zur generellen Mietpreissteigerung aufgerufen. Dass dabei

  • 8 bis 10 Millionen Arbeitslose ( nicht mehr gemeldete eingeschlossen ) und ALG- Empfänger
  • 10 Millionen Unterbezahlte
  • 2 Millionen Kinder in Armutsverhältnissen
  • 4 bis 5 Millionen Rentner in Armutsnähe

unter die Räder kommen, wen interessiert es bei dieser Regierung, die der Büttel der Unternehmerschaft ist?! GELD-GELD-GELD, das zählt! Ach ja, damit einige Leser nicht unbefriedigt bleiben:

Sie, der Sie zum Mittelstand gehören, werden bald nachrechnen: Miete? Bei den Mieterhöhungen? Eigentum, Bauen das ist Trumpf. Und dann noch die niedrigen Zinsen! Nicht wahr?

Aber die Abrechnung kommt, so sicher wie das Amen in der Kirche: Sie zahlen mit Erstehungskosten von heute und erhalten einen Bauwert in 30 Jahren mit einem Bruchteil der heutigen Erstehungskosten. Warum? Weil Jahr für Jahr aufgrund des Bevölkerungsschwundes 100.000 Wohnungen und mehr leer werden! Und dann gibt es ein Überangebot auf dem Wohnungsmarkt! Und was macht das Überangebot? Wertabsenkungen, wie die der letzten Jahre bereits!

Und Sie fragen sich: wer ist denn der Gewinner dieser Kampagne des finanzregierten Netzwerks? Zum einen die Vermieter ( und ihre Banken ), zum anderen Bauunternehmer durch neue Aufträge auf einem Markt, der fast mausetot ist.

Und was sagt die verlotterte Politik dazu?

Und was können Sie nur noch tun?

Viel Spaß bei diesem korrupten Netzwerk!

Das virtuelle Kannegiesser- Interview

Di, 07/09/2010 - 04:34

Kürzlich veröffentlichte n-tv ein Interview mit dem Chef des Unternehmerverbandes Gesamtmetall über die wirtschaftliche Lage in Deutschland und die derzeitige Lohndiskussion: 6 Prozent Löhne rauf.

Lassen Sie uns einmal reinhören:

Frage:

„Was sagen Sie, wenn die IG Metall Ihnen auch eine 6-Prozent-Forderung präsentiert?“

Kannegießer-virtuell:

„Das gehört zum deutschen Ritus bei Tarifverhandlungen, bestens gekleidet rein zu gehen und nackt rauszukommen. Das sehe ich und mein Freund Sommer total entspannt! Demjenigen, der diese Tarifforderung beurteilt, sage ich: ‚wollt Ihr den Ast absägen, auf dem Ihr noch bequem sitzt?’ Wir stehen mit anderen Industrienationen im weltweiten Konkurrenzkampf. Auch andere können gute Werkzeugmaschinen bauen; und wenn die aufgrund der Löhne oder besser, der Stücklöhne, günstigere Produkte anbieten können, machen wir den zweiten Preis! Wir verkaufen nichts mehr. Unsere Exportindustrie schrumpft und muss Arbeitsplätze abbauen. Haben wir dann etwas für die Mitarbeiter gewonnen?

Ich erwarte schon Einsicht in wirtschaftliche Gesamtzusammenhänge, von dem, der 6 Prozent Lohnerhöhung fordert.“

Frage:

„Warum nicht mögliche Exportverluste durch eine Erhöhung der Binnennachfrage ausgleichen?“

Kannegießer-virtuell:

„Das ist die typische Vorstellung von Laien, die Substitution der Kunden. Brauchen die deutschen Verbraucher auf dem Frühstückstisch Werkzeugmaschinen? Brauchen Sie chemische Anlagen? Nein! Also: wie soll man Exportverluste durch eine Erhöhung der Produkte für Binnennachfrage ausgleichen?

Wissen Sie, wer stellt denn heute die Produkte des täglichen Bedarfs her? Das Möbelhaus X produziert in der Ukraine und in Bulgarien, der Fernsehgerätehersteller Y produziert in Taiwan, der Kühlschrankhersteller Z produziert in der Türkei. Was brächte es für die Arbeitsplätze, wenn man gedanklich auf Binnennachfrage umstellen würde? Nichts – nein, der gegenteilige Effekt würde eintreten: Sie mögen im Einzelhandel ein paar mehr Arbeitsplätze haben, aber Industriearbeitsplätze, die Sie heute im Export finden, sind ein für allemal verloren!

Würde das wirklich passieren, dass unsere Industrie umschaltet von Export auf Binnennachfrage, dann werden die Kunden im Ausland ebenfalls für immer verloren sein! Umschalten, das geht praktisch gar nicht!

Frage:

„Die Reallöhne sind in Deutschland aber in den vergangenen Jahren gesunken“

Kannegießer-virtuell:

„Ach, glauben Sie doch nicht Ideologen und Zahlenmystikern! Wir haben eine gar nicht so schlechte Lohnentwicklung: in zwanzig Jahren real 20 Prozent, ist das nichts? Gut, Sehen Sie:

0,950000% 100 1 100,95 2 101,909025 3 102,8771607 4 103,8544938 5 104,8411115 6 105,837102 7 106,8425545 8 107,8575588 9 108,8822056 10 109,9165865 11 110,9607941 12 112,0149216 13 113,0790634 14 114,1533145 15 115,237771 16 116,3325298 17 117,4376888 18 118,5533469 19 119,6796037 20 120,8165599

Wenn ich also jährlich die Löhne um 0,95 Prozent erhöhe, dann erhalte ich rund 20 Prozent nach 20 Jahren! Das ist doch eine stolze Leistung – oder wollen Sie etwa das Gegenteil behaupten?

Denken Sie auch immer daran: wir machen das alles für unsere Mitarbeiter, für die Nachhaltigkeit der Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter!

Dass der eine oder andere sagt, die Löhne sind nicht stark genug – gemessen an der durchschnittlichen Inflation von 8 Prozent – gestiegen, kann man bedingt nachvollziehen. Aber berücksichtigen Sie auch, dass das Bildungsniveau stark gesunken ist. Selbst für die Aufgabengebiete, in denen wir uns auf relativ hohem Niveau wähnten, ist das Ausland deutlich besser geworden.

Frage:

„sind Arbeitsplätze, die eine niedrige Qualifikation erfordern, weggefallen?

Kannegießer-virtuell:

Die 1,8 Millionen Menschen, die neu in die Weltwirtschaft einbezogen wurden, haben doch auch ein Recht auf Leben! Wir haben geradezu die Verpflichtung, diesen Menschen eine Zukunft zu geben. Das wird auch aus dem christlichen Selbstverständnis deutlich! Es ist nicht zu vermeiden, dass die minderqualifizierten Bürger Deutschlands ihre Position zur Bildung prüfen müssen, um zu überleben.

Frage:

„Sollten wir uns längerfristig auf Leiharbeit stützen, die niedriger bezahlt wird als Festarbeit?“

Kannegießer-virtuell:

Unbedingt. Die Unternehmen brauchen Leiharbeit als „atmende Fabrik“. Was machen Sie, bevor Kunden zu anderen Unternehmen laufen, um dort Waren zu bestellen? Sie brauchen einen Optimierungsprozess, der auch Leiharbeit umfasst.

Frage:

„Menschen mit niedriger Qualifikation, auch mit Migrationshintergrund, müssen motiviert werden“

Kannegießer-virtuell:

Sie haben vollkommen recht! Wir Unternehmer unterliegen strengster Konkurrenz. Warum sollten nicht auch Arbeitnehmer strengster Konkurrenz unterliegen?

Herr Kannegießer, wir danken für dieses virtuelle Interview!

Das Geschäft mit der Armut der Armen

Mo, 06/09/2010 - 22:50

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite – Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument

Audio – Podcast

Zitat: Die GmbH erlaubt viele Möglichkeiten Gewinne herauszuziehen – trotz Gemeinnützigkeit. Für Stefan Thyroke, Berliner ver.di-Betreuungssekretär für die Branche, ist der Bereich der freien Träger ein “Sumpfgebiet”, in dem Fälle von Filz und Korruption fast alltäglich seien.

Vielleicht hat Harald Ehlert den Fehler gemacht, sich als Propagandatrommler einer Entwicklung zu positionieren, die in einer seltsamen Unübersichtlichkeit abläuft. Staat, Wohlfahrtsverbände und gemeinnützige Gmbhs kooperieren diskret.

Die aktuelle Forderung von Frau Merkel “Pflege statt Hartz IV” ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.

Wir sind Deutschland – real!

Mo, 06/09/2010 - 18:45

Zugesandt ein Mail eines Mails:

“Hallo xxx, wenn du so viel zu tun hast, bist du wohl, wie ich, immer noch im Dienst . Ja, ein paar Jährchen habe ich noch vor mir, bevor ich nach Australien übersiedeln kann, denn ich werde diesem Staat keinen Cent meiner schwer erarbeiteten Pension schenken. Also, wenn du wieder Zeit hast meld´ dich mal. Bis dahin eine schöne Woche…”

Ein Verbrechen an uns und unseren Kindern wird verübt

Mo, 06/09/2010 - 10:00

Man konnte es ahnen:

Atom- Mammi Merkel: 15 Jahre = Brückentechnologie 1. Sicherheit der heutigen AKWs 2. Sicherheit der AKW Entsorgung 3. Sicherheit der AKW Brennelemente- Reststoffe

Alles ungelöst!

Und nun der Supergau: im Durchschnitt 12 Jahre Laufzeitverlängerung – vorerst!

Diese Regierung ist der Befehlsempfänger des finanzregierten Netzwerks, ist das Vorzimmer der Unternehmerverbände! Gestern hat man stundenlang im Bundeskanzleramt darum gerungen, wie man den Aufschrei der Bürger vermeiden und dennoch den an der Diskussion beteiligten EVUs gerecht werden kann.

Nur eine Frage – die entscheidende in der AKW- Nutzung:

Wer kann 30.000 Jahre geotektonische Stabilität garantieren?

“Wer von Verfallzeiten in Bezug auf den in Fässern eingelagerten Atommüll spricht (oder die Lagerung genehmigt), muß auch sagen können, wie die Natur die Radioaktivität abbaut. Nur das ist die Grundlage für Verfallzeiten von Radioaktivität. In diesem Zusammenhang wurde folglich das Recht des Bürgers auf körperliche Unversehrtheit außer Kraft gesetzt. Und dies steht im Widerspruch zu unserem Grundgesetz und Verfassung”, schreibt eine Interrnetseite, die meint garantieren zu können, durch ein geheim gehaltenes Verfahren den radioaktiven Abfall innerhalb von Wochen vernichten zu können.

Ob dieses Verfahren funktioniert oder nicht: recht hat der Schreiber dieser Seite damit

“In diesem Zusammenhang wurde folglich das Recht des Bürgers auf körperliche Unversehrtheit außer Kraft gesetzt. Und dies steht im Widerspruch zu unserem Grundgesetz und Verfassung.”

Die Bundesregierung, Frau Merkel, und mit ihr Regierungen zuvor interessiert nicht die körperliche Unversehertheit. Es interessiert nicht das Volk, die einzelnen Bürger, es interessiert nur der Nutzen der Industrie.

Es wäre ja eine medial-taktische Meisterleistung gewesen, wenn Merkel einen Deal mit den EVUs ausgehandelt hätte: wir genehmigen 20 Jahre und ihr garantiert eine maximale Strompreiserhöhung von 2 Prozent je Jahr. Das verkaufen wir als gutes Gesamtpaket im Sinne unserer Bürger. ( Mit Speck fängt man Mäuse ).

Aber selbst dazu war man nicht bereit: Wir Bürger werden weiterhin

  • den atomaren Gefahren ausgeliefert sein,
  • mit Strahlungen und allen ihren Folgen verseucht zu sein,
  • keine sichere Endlagerung / Unschädlichmachung des Atommülls erhalten,
  • unseren zukünftigen Generationen die Erde unbewohnbar machen ( wir alle tragen eine Mitschuld, dass wir dieser verkommenen industriehörigen Politik so viel Freiraum lassen )
  • mit Preissteigerungen weit über der Inflationsrate für den Strombezug “belohnt”.

Dieser Politiker- Dreck muss weg! Volkszertreter im Sinne des finanzregierten Netzwerks! Dieses System mit allen (!) Parteien ist auf dem besten Wege die Erde unbewohnbar zu machen. Mögen doch endlich die Bürger aufwachen!

Letzter Hinweis: “Längere Laufzeiten für Deutschlands Kernkraftwerke und eine Milliardenabgabe für Stromkonzerne – Schwarz-Gelb hat sich auf einen Atomkompromiss geeinigt” schreibt der SPIEGEL. Was meinen Sie, wer die Milliardenabgabe wirklich zahlt? Das finanzregierte Netzwerk mit seinem Sprachrohr, den Medien, funktioniert doch prächtig!

Petitionsentwurf zu den Sparplänen

Mo, 06/09/2010 - 04:11

Nachdem mir die Sparpläne bekannt wurden habe ich mir mal Gedanken über eine Petition gemacht. Eigentlich hat ja JEDER das Recht sich an die Politiker zu wenden…..dachte ich, dazu später mehr.

Der Entwurf mit Begründung:

Von den Sparplänen der Regierung sind die Reichen, Großkonzerne und die Politiker selber- also Jene die es sich leisten können – ausgenommen, dafür trifft es die Hilfebedürftigen und unteren Einkommensgruppen am härtesten. Die Kürzungen im sozialen Bereich bedeutet, daß Millionen Menschen die Lebensgrundlage entzogen wird!

Der Bundestag möge daher beschließen:

- Politiker gehen mit gutem Beispiel voran:

* Die Diätenerhöhung wird zurück genommen, die erhaltenen Gelder erstattet
* Erwerbsfähige Politiker, die nicht mehr im Bundestag sind, erhalten keine staatlichen Zahlungen mehr.
* Die Renten der Politiker werden dem allgemeinen Rentensatz angeglichen.
* Belegte Verschwendung von Steuergelder (s. jährliche Berichte der Verbraucherverbände) sind zurück zu zahlen und dem Volk zu belegen

- Die Reichen (Millionäre) des Landes werden mit einbezogen

Dies kann z. B. über erhöhte Steuern für Zinserträge u. ä. und eine Luxussteuer erfolgen. Hierzu erarbeiten Sie bitte ein Konzept.

- Die Führungsspitzen der Banken werden mit einbezogen

* Die erhaltene staatliche Hilfe ist zu erstatten
*Die verantwortlichen Führungskräfte/Manager sind – wie bei jedem andern Bürger – mit ihrem privaten Vermögen für den verursachten Schaden haftbar zu machen.
* Die Bonizahlungen, die auf der Unterstützung entwendet wurden, sind zu erstatten.
* Es wird garantiert, daß die geplante Finanzmarkt-Transaktionsteuer nicht auf die Bankkunden umgelegt wird.

- Die Brennelementesteuer tragen die Atomkraftwerke ohne die Möglichkeit diese auf den Verbraucher weiter zu geben. Dafür tragen Sie Sorge.

- Die ökologische Luftverkehrsabgabe tragen die Fluggesellschaften und nicht die Passagiere. Dafür tragen Sie Sorge.

- Finanzielle Leistungen an kriegsführende Länder werden sofort eingestellt, da diese kaum der dortigen Bevölkerung zu Gute kommen

- Streichung der staatlichen Zahlungen/Gelder an Kirchenvertreter. Da diese Einrichtung eine der reichsten Institutionen weltweit ist, können sie ihre Gehälter auch selber zahlen

- Die ermäßigt Umsatzsteuer bleibt dem Bürger erhalten und wird durch eine entsprechende Abgabe der profitierenden Unternehmen/Branchen ausgeglichen. Auch hier stellen Sie sicher, daß diese nicht auf den Kunden umgelegt wird

- Streichung der Kirchensteuer zu Gunsten geringerem Verwaltungsaufwand.

- Die finanzielle Hilfe für Griechenland & den Euro wird so lange ausgesetzt (Hier bin ich inzwischen zur kompletten, ersatzlosen Streichung übergegangen), bis wieder jeder Bürger dieses Landes, menschenwürdig leben kann.

Um dies zu erreichen wird:

- das ALG II auf den gesetzlichen Pfändungsfreibetrag erhöht oder das bedingungsloses Grundeinkommen (siehe. entsprechende Petition) eingeführt.
- das Elterngeld bleibt in voller Höhe für jeden erhalten
- ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt, der garantiert, daß die Menschen davon sicher leben können, wenn das BGE nicht eingeführt wird.

***********

Ich bin sehr wohl bewußt, wie die Aussichten auf Erfolg stehen. Es geht mir dabei vor allem darum, an der richtigen Stelle meine Meinung zu sagen, ohne daß die Nachricht sofort im Mülleimer eines Vorzimmers landet.

Also habe ich mich ans Werk gemacht und wollte dies, so, als Petition beim Bundestag einreichen / einstellen.

Dann kam’s. Für die Petition selber, also für den Antrag, stehen einem hier 500 Zeichen zur Verfügung, für die Begründung 3000 Zeichen. Dazu wird man aufgefordert diese so knapp wie möglich zu halten.

Nun gut, dachte ich mir, stelle ich das ganze um und nehme die Vorschläge (und Vorschläge sind auch Schläge) als Begründung.

Leider habe ich die Bestimmungen erst zum Schluß gelesen, mein Fehler, denn, der Petitionsantrag!!! wird – natürlich erst mal geprüft!

Das bedeutet:

  • Gibt es eine schon eine Petition zum Thema, wird sie nicht on-line gestellt
  • Hat man das Thema offensichtlich!!! falsch verstanden, wird sie nicht on-line gestellt
  • Könnte es zu öffentlicher Unruhe führen, wird sie nicht on-line gestellt und dafür kann man bestraft werden.
  • Und noch einige Nettigkeiten, die ich jetzt nachlesen müsste.

Danach stellt es sich für mich so dar, daß die Politiker nach gut (oder schlecht) dünken entscheiden, welche Petition sie zulassen.

Und was lernen wir daraus?

Der Artikel 17 des Grundgesetztes, steht eben auch nur auf dem Papier, welches ja bekanntlich sehr geduldig ist.

Artikel 17

Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.

Neues aus dem LügenDeutschland

So, 05/09/2010 - 04:59
Familie bleibt Deutschen heilig

schreibt n-tv in dicksten Lettern und ergänzt: “Die Familienministerin bekräftigte ihr Ziel, bessere Voraussetzungen für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen. Dafür seien flexiblere Arbeitszeiten und eine Unternehmenskultur nötig, “die nach der Qualität geleisteter Arbeit und nicht nach der Präsenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fragt”.”

Das Bundesministerium für Arbeit hat auf seinen Seiten die noch gültige Diktionen:

  • “Flexible Arbeitszeitregelungen sind Kennzeichen unserer modernen Arbeitswelt und für viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber unverzichtbar” ( Link )
SGB III § 121 Zumutbare Beschäftigungen

(1) Einem Arbeitslosen sind alle seiner Arbeitsfähigkeit entsprechenden Beschäftigungen zumutbar, soweit allgemeine oder personenbezogene Gründe der Zumutbarkeit einer Beschäftigung nicht entgegenstehen.
(2) Aus allgemeinen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn die Beschäftigung gegen gesetzliche, tarifliche oder in Betriebsvereinbarungen festgelegte Bestimmungen über Arbeitsbedingungen oder gegen Bestimmungen des Arbeitsschutzes verstößt.
(3) Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist dem Arbeitslosen eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.
(4) Aus personenbezogenen Gründen ist einem Arbeitslosen eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger anzusehen. Sind in einer Region unter vergleichbaren Arbeitnehmern längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab. Ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs ist einem Arbeitslosen zumutbar, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Arbeitslose innerhalb der ersten drei Monate der Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung innerhalb des zumutbaren Pendelbereichs aufnehmen wird. Vom vierten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einem Arbeitslosen ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs in der Regel zumutbar. Die Sätze 4 und 5 sind nicht anzuwenden, wenn dem Umzug ein wichtiger Grund entgegensteht. Ein wichtiger Grund kann sich insbesondere aus familiären Bindungen ergeben.
(5) Eine Beschäftigung ist nicht schon deshalb unzumutbar, weil sie befristet ist, vorübergehend eine getrennte Haushaltsführung erfordert oder nicht zum Kreis der Beschäftigungen gehört, für die der Arbeitnehmer ausgebildet ist oder die er bisher ausgeübt hat.

Das ist der wichtige Satz: “Ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs ist einem Arbeitslosen zumutbar, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Arbeitslose innerhalb der ersten drei Monate der Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung innerhalb des zumutbaren Pendelbereichs aufnehmen wird.”

Gut, Heinz Fettheimer wird das Fenster seines Ferraris runterkurbeln und sagen, ‘richtig so, sollen arbeiten und nicht zu Hause bleiben. Ich bin ja auch ständig unterwegs’.

Gut, Karl Familienlos wird auf der Parkbank sitzen und sagen, ‘meine Familie geht dabei hops, wenn ich nach Arge in den Norden umziehen muss, während meine Frau hier Arbeit hat’.

Ergebnis dieser Lügenpolitik: Familien werden getrennt, gespalten, Kinder werden in ihrer Entwicklung gestört, von einer “normalen” Erziehung kann nicht mehr gesprochen werden. Der Staat greift in unsere Lebenskonzeption in unverhältnismäßiger Weise ein, der Staat zerstört mit seinem Gesetzeswerk unser Leben.

Das ist der Grund für immer mehr Unzufriedenheit der Bürger mit dieser FaschoRepublik.

Dass das SGB III mit seinem 121 noch viel tiefere Einschnitte in unser Leben bringt, was interessiert es diesen Drecksstaat?

Nun sind Sie auf Befehl der ARGE umgezogen, haben Ihre Eltern an Ihrem Wohnsitz 600 Kilometer entfernt zurückgelassen. Vater stirbt. Mutter bleibt allein. Mutter wird 80, Mutter wird 90. Und dann? Was machen Sie mit dieser 90 jährigen Frau, Ihrer Mutter? Sie haben sich weit entfernt, wenn Sie Glück hatten, eine neue soziale Umgebung aufgebaut ( ist das nicht das Minimalrecht von uns Menschen? ) und können auch nicht so ohne Weiteres wieder umziehen.

Was machen Sie also mit Ihrer 90 jährigen Mutter?

SGB III/121 lässt Sie im Regen stehen und Ihre Mutter verrecken! Verstehen Sie, das ist ein real existierender Fall – und wahrscheinlich einer von hunderttausenden. So geht der Staat verantwortungsvoll mit uns Bürgern um. Und mit diesem Staat soll ich mich noch identifizieren?

Und was sagte unsere heutige Familienministerin?

Familie bleibt Deutschen heilig! Neues aus dem LügenDeutschland!

Werden die Mitarbeiter gerecht beurteilt

Sa, 04/09/2010 - 04:27

Ein interessanter Artikel findet sich im Harvard Business Manager:

Beurteilungen von Mitarbeitern

und jeder, der mit Beurteilungen zutun hat, weiß, dass es nach dem Relativprinzip abläuft: man beurteile die Mitarbeiter nach ihrer relativen Leistung untereinander. Mache Gruppen

  • “A”, das sind die Leistungsträger
  • “B”, das sind gute qualifizierte Mitarbeiter ohne Spitzenleistungen
  • “C”, das sind Mitarbeiter, die man gern “verlagern” würde.

Und vom TOP- Management gibt es die Vorgaben, dass 10 Prozent in “C”, 10 Prozent in “A” einzustufen sind.

Dieses Verfahren funktioniert und sichert kalkulierbare Personalkostenentwicklungen, die notwendig sind für die Produktkalkulationen.

Dieses Verfahren ist steinzeitlich, weil unberücksichtigt bleibt, dass ein Mitarbeiter genau der richtigen Aufgabe zugewiesen wurde. Wir wissen aus der Arbeitswissenschaft, dass, unter der Voraussetzung der fachlichen Eignung, dann besondere Leistungen entstehen, wenn die Identifikation mit der Aufgabenstellung besonders hoch ist. Doch – wie ist die Identifikation mit einer Aufgabenstellung zu sichern? Genau hier versagen die Managementmethoden heutiger Unternehmen.

Uns allen ist es irgendwann einmal durch den Kopf geschossen “das, was der Kollege jetzt macht, das hätte ich liebend gern auch gemacht”. Wir alle sind quereinstiegsbereit. Das aber wird von den heutigen Managementstrukuren nicht gewünscht – ein Fehler, der Leistung verschwendet.

Man stelle sich einmal vor, man habe

  • wenige Kernmitarbeiter für jeden einzelnen Aufgabenbereich und
  • einen Pool Mitarbeiter für die Erledigung unterschiedlichster Aufgaben

und kontinuierlich werden Aufgabenanforderungen von den einzelnen Aufgabenbereichen an den Pool angetragen. Dann ist die Frage: wie kann man die Aufgabenanforderungen an den Einzelnen im Pool antragen? Wie kann man seine individuellen Eigenschaften, Fähigkeiten und Fertigkeiten einerseits, seine Neigungen, seine Leistungsbereitschaft, seine Motivation und seine soziopsychische Grundstruktur andererseits mit den Anforderungen der Aufgabe in Deckung bringen?

Würde man eine Lösung auf diese Frage finden, dann

  1. wäre der Mitarbeiter zufrieden, glücklich, eine ihn ausfüllende Aufgabe gefunden zu haben,
  2. wäre der Arbeitgeber zufrieden, weil er einen hoch motivierten Mitarbeiter mit einer Aufgabe betraut hatte.

Wie könnte eine solche Lösung aussehen?

Die Aufgabenanforderung beschreibt indirekt die fachlichen Notwendigkeiten, die in allen Personalsystemen enthalten sind. Wir wissen aber mit dem Wandel von Kraft- zur Kopfarbeit aus der Arbeitswissenschaft, dass immer mehr die Grundstruktur des Menschen einen entscheidenden Einfluss auf das allseitige Gelingen hat: wie kommt man daran, welches System gibt es, die Grundstruktur in Überdeckung mit den Anforderungen zu bringen?

Bisher wurden Leistungsbeurteilungen und Vorgesetztenbefragungen – mit allen davon abhängigen Problemen – durchgeführt.

Nun deutet sich eine neue Methode an, die man genauer verstehen sollte, erklärt durch Dr. Christian W. Schmid-Egger

PTS – die Potenzialanalyse

Durch diese Potentialanalyse könnte jeder Mitarbeiter sein individuelles Neigungsprofil ( ‚Basiswesenstruktur’ ) erhalten. Hiermit könnte jeder auch ein völlig unbekanntes Ich erleben und daran selbstverantwortlich arbeiten. Hiermit könnte – unter Zustimmung aller Beteiligter – auch im Rahmen einer Arbeitsaufgabenzuordnung für Unternehmer und Arbeitnehmer eine win-win- Situation dadurch entstehen, dass beide den Boden für eine zufriedenen Zukunft vorbereitet haben. Säen, arbeiten auf dem vorbereiteten Boden, das muss der Arbeitnehmer natürlich selber.

Ein durch eine solche Systematik gefundene Arbeitsaufgabe ließe sich deutlich gerechter ( für Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer ) beurteilen, weil die Leistung des Mitarbeiters entsprechend der Basiswesensstruktur des Menschen, des Mitarbeiters ist.

Warum sollte ein solches Arbeitsprinzip nicht eingeführt werden? Warum sollte eine solche PTS- Systematik nicht realisiert werden, wenn feststünde, dass sie zum Wohle aller wäre?

Personenstand

Fr, 03/09/2010 - 04:59

Seit einiger Zeit begegnen mir immer wieder Hinweise, dass es einen Unterschied zwischen Name und Familienname gibt.

Im Personalausweisgesetz steht:

§ 1 Ausweispflicht

(2) Der Personalausweis und der vorläufige Personalausweis sind nach einheitlichen Mustern mit Lichtbild auszustellen; sie erhalten eine Seriennummer. Der Ausweis enthält neben dem Lichtbild des Ausweisinhabers und seiner Unterschrift ausschließlich folgende Angaben über seine Person:

  1. Familienname und ggf. Geburtsname,
  2. Vornamen,
  3. Doktorgrad,
  4. (weggefallen)
  5. Tag und Ort der Geburt,
  6. Größe,
  7. Farbe der Augen
  8. gegenwärtige Anschrift,
  9. Staatsangehörigkeit.

Aha, das Gesetz fordert also den Familienname, schaun wir doch mal was z.B. Wikipedia zum Thema Name erzählt:

Name und Allgemeinbegriff

Die moderne Logik beziehungsweise theoretische Namenforschung sieht im Namen (Nomen im logischen Sinne, also wesentlich enger gefasst als im grammatischen Sinne) einen Spezialfall der Bezeichnung. Man unterscheidet drei grundlegende Typen der Nomina:

  • Bezeichnet ein Name einen Allgemeinbegriff als eine definierte Klasse von Objekten, so nennt man ihn Appellativum oder Gattungsname
  • Ein Name im engeren Sinne, der Eigenname, fachlich Proprium, bezeichnet eine Klasse aus nur einem Objekt, einen Individualbegriff
  • Andere Nomina bezeichnen eine offene Klassen, den Substanzbegriff, der singulär, aber hinsichtlich der Anzahl der Objekte offen ist. In diesem Fall spricht man von einem Stoffnamen oder Kontinuativum.
Namen im engeren Sinne und Gattungsnamen

Die folgenden Namenkategorien sind einerseits Namen (Individualnamen) im engeren Sinne und andererseits Gattungsnamen.

Namen im engeren Sinne bezeichnen eine einzelne Person, einen einzelnen Gegenstand, einen einzelnen Ort.

Also, wenn ich das jetzt richtig verstehe, werden Dinge, Gegenstände mit einem Namen versehen.  Spannend ist auch der vorherige Absatz, da werden Personen gleichgesetzt mit Gegenständen und Orten.

Auf dieser Seite: http://www.aktion-kehrwoche.com/de/archives/3202

steht u. a. dies:

Durch gezielte Handlungsunfähigmachung des Signatarstaates der Haager Landkriegsordnung 1945 haben die Sieger nicht nur „Beute gemacht“ an Land, Patenten und Maschinen, sondern sich durch Anleihe aus dem römischen Recht,

c.d.m. (capitis deminutio maxima = große Statusänderung, Subjugation, Versklavung, bürgerlicher Tod), Zugriff auf die Arbeitskraft und das Vermögen ihrer „Kriegsbeute Mensch“ verschafft.

Und weiter:

Der Status c.d.m. bedeutet

Mangel an allen Attributen der Natürlichen Person wie:

Rechtsfähigkeit, Geschäfts- bzw. Handlungsfähigkeit
in Verbindung mit dem Wohnsitz, Familiennamen,
Ehefähigkeit, Testierfähigkeit, Parteifähigkeit,
Prozeßfähigkeit, Postulationsfähigkeit, Deliktsfähigkeit
und – ganz wichtig auch – Wahlrechtsfähigkeit.

Schauen wir mal wieder bei Wikipedia:

Personennamen (Anthroponyme)

Hauptartikel: Anthroponymie, Vornamen, Familiennamen

Die Personennamen umfassen die Bezeichnungen für Einzelwesen (Vornamen und Familiennamen). Volksnamen und Stammesnamen sind keine Eigennamen, sondern Gattungsnamen.

Weitere Informationen dazu finden sich auch hier: http://www.natuerlicheperson.de

Nun, wie sieht es denn nun aus? Was steht denn nun im Personalausweis? Da steht:

Name, also nix mit Familienname.

Bedeutet dies nun wirklich, daß „man“ unseren Personenstand heimlich, still und leise geändert hat?

Nachdem was ich bisher gelesen und gefunden habe, denke ich, JA, haben DIE gemacht, doch dies kann jeder für sich selber prüfen.

Da ich der Meinung bin, ich wurde meines Personenstandes beraubt, habe ich mal im StGB gesucht was da dazu steht:

§ 169 Personenstandsfälschung

(1) Wer ein Kind unterschiebt oder den Personenstand eines anderen gegenüber einer zur Führung von Personenstandsregistern oder zur Feststellung des Personenstands zuständigen Behörde falsch angibt oder unterdrückt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Ist ja interessant. Die Änderung des Personenstands eines Anderen ist also strafbar.

Nun….für mich bekommt unter diesen Gesichtspunkten die Bezeichnung

Personalausweis

Eine völlig andere Bedeutung als die Meisten bisher angenommen haben. Spannen ist ebenfalls, dass es nur in diesem Land diese Dinger gibt.

In anderen Ländern heißt es Personenausweis, ID-Card, Ausweis zur Person oder so ähnlich.

Ich weigere mich Personal von Merkel und Co. zu sein!

Einzelhandels- Hype im GfK- Stil durch SPIEGEL

Do, 02/09/2010 - 04:59

Wenige Tage vor Beginn der Ifa in Berlin verfällt der Branchenverband Bitkom in regelrecht hysterisches Hyperventilieren: Die! Branche! macht! Rekord! Umsätze! Vor allem Fernseher seien unser aller Objekt der Begierde: Jeder vierte Haushalt soll sich dieses Jahr noch einen Flach-TV zulegen”, lässt SPON verlautbaren. Das neoliberale Netzwerk, Unterabteilung “Medien und Propaganda”, funktioniert prächtig, schreibt der SPIEGEL doch “Deutschland im Kaufrausch”. Und Sie, der Sie nichts gekauft haben, sollen sich dreckig, schlecht fühlen: KAUFEN SIE ENDLICH, SIE SACK!

Das Statistische Bundesamt zeigt im Bereich “Zeitreihen“, Unterbereich Einzelhandelsumsätze (kalenderbereinigt), die Verkaufsstatistik “Umsatz Insgesamt / in jeweiligen Preisen / Deutschland / 47.4 Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik (in Verkaufsräumen) / nur kalenderbereinigt” ( Link ) mit folgendem Ergebnis:

Hier erkennen Sie in den Einzelhandelsumsätzen, dass und warum die Reaktion des neoliberalen Netzwerkes so nötig ist:

Phase I : bis Mitte 2001 – nach leichter Abwärtsbewegung allmähliches Ansteigen

Phase II: bis Mitte 2004 – deutlicher Umsatzeinbruch

Phase III: bis heute – gute Erholung mit “Ermüdungserscheinungen”.

Seit Mitte 2009 beginnt der dynamische Anstieg leider zu verflachen. Daher werden derzeit absolut unsinnige Dinge wie Realität an die Öffentlichkeit getragen: 3D- Fernsehen! Es erinnert an die Pleite der heutigen HDTVs. Meinen Sie, Sie sähen HDTV? Da wird einem ein X für ein U vorgemacht; die potentielle Auflösungsqualität kann sich das Netz gar nicht leisten. Daher wird schlechte Qualität geboten, die aber als HDTV verkauft.

Einzelhandels- Hype im GfK- Stil durch SPIEGEL – das ist, was übrig bleibt: die Unterabteilung “Medien und Propaganda”, funktioniert prächtig!

Einzelhandelsumsätze – „methodischen Verbesserungen“ – Was ist Wahrheit ?

Mi, 01/09/2010 - 15:37

In den letzten Jahren entwickelte sich der Einzelhandelsumsatz in der Tendenz negativ, diese tendenziell negative Entwicklung der Einzelhandelsumsätze, stand meistens im Widerspruch zur der von der GfK ermittelten Kauflaune der Konsumenten.

Diese kognitive Dissonanz wurde nun durch „methodischen Verbesserungen“ bei der Erfassung des Einzelhandelsumsatzes aufgehoben (Was nicht passt wird passend gemacht)

Zitat: Pressemitteilung Nr.289 vom 18.08.2010 – Neue Ergebnisse zum Einzelhandelsumsatz durch methodische Verbesserungen […] Danach lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Juni 2010 nominal um 5,3% und real um 4,7% höher als im Juni 2009. Die vorläufigen Ergebnisse in der Pressemeldung vom 30. Juli 2010 wiesen ein Plus von 3,8% nominal und 3,1% real gegenüber dem Vorjahresmonat nach. Im Vergleich zum Mai 2010 sank der Umsatz im Juni 2010 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,5% und real um 0,3%. Im ersten Halbjahr 2010 wurde nach den neuen Ergebnissen im Einzelhandel nominal 1,8% und real 0,9% mehr als im ersten Halbjahr 2009 umgesetzt. Laut vorläufigem Ergebnis vom 30. Juli 2010 waren es nominal + 0,5% und real – 0,4%.

Hier wird deutlich das durch die „methodischen Verbesserungen“ die Statistik der Einzelhandelsumsätze förmlich in die Höhe katapultiert werden. Und das ohne das ein Konsument einen Euro mehr für den Konsum ausgegeben hat.

Und endlich passen die Umfragen der Gfk zum Konsumklima der Konsumenten zu den Einzelhandelsumsätzen die durch das statistisches Bundesamt aufgrund „„methodischen Verbesserungen“ermittelt werden,  zusammen.

Pressemitteilung Nr.304 vom 01.09.2010 Einzelhandelsumsatz im Juli 2010 real um 0,8% gestiegen

Das ist der Beweis der Aufschwung hat den Konsumenten erreicht.
Darauf ein dreifaches:
Hipp Hipp — Hurra
Hipp Hipp — Hurra
Hipp Hipp — Hurra

Frei nach dem Pipi Langstrumpf Prinzip … Ich mach’ mir die Welt wie sie mir gefällt.

Neues aus dem LügenDeutschland

Mi, 01/09/2010 - 05:12

Damit Sie alle wissen, wenn demnächst die Medien in Jubelschreie ausbrechen …

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 27. August 2010

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Befragung von 70.000 Hartz IV-Empfängern zeigt: Vertrauen in die Arbeit der Jobcenter

Seit 2008 werden Arbeitslosengeld II Empfänger regelmäßig über ihre Erfahrungen mit den Jobcentern befragt. Die repräsentative Umfrage durch einen externen Dienstleister umfasst jährlich 70.000 anonyme Interviews. Die Befragten sollen zum Beispiel das Dienstleistungsangebot, die Unterstützung durch die Mitarbeiter in den Jobcentern oder auch die Rahmenbedingungen, wie Öffnungszeiten oder telefonische Erreichbarkeit bewerten.

„Für uns ist die Kundenbefragung ein sehr wichtiger Gradmesser für die Qualität unserer Arbeit vor Ort. Damit wird uns offen und ehrlich ein Spiegel vorgehalten. Wenn wir denken, dass wir gute Arbeit leisten, kann dies von den Kunden ganz anders gesehen werden. Daher nehmen wir die Ergebnisse auch sehr ernst und setzen uns gemeinsam mit den lokalen Jobcentern intensiv mit ihnen auseinander“, so Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit. „Wir sehen die Ergebnisse nicht als Kritik in unsere Arbeit, sondern als Chance, Schwachpunkte zu erkennen und unser Angebot kundenfreundlicher zu gestalten.“

Und es gelingt. Seit Beginn der Befragungen hat sich die Sicht zur Arbeit der Jobcenter kontinuierlich verbessert. Die Unterstützung bei Beratung und Vermittlung wird von 50 Prozent der Befragten mit sehr und gut bewertet (im Schulnotensystem mit 1 und 2), 7 Prozent der Kunden vergeben hier die Noten 5 und 6. Rund 75 Prozent geben an, dass mit Ihnen konkrete Schritte zur Verbesserung ihrer beruflichen Situation vereinbart wurden, 62 Prozent vergeben der Beratung zu ihren persönlichen Lebensumständen die Bestnoten 1 und 2. Einen festen Ansprechpartner haben 71 Prozent, der bei der Frage danach, wie groß das Vertrauen zu ihm ist, im Durchschnitt die Note 2,4 erhält. Durchweg positiv ist die Meinung zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 75 Prozent der Kunden bewerten die Freundlichkeit mit 1 und 2, lediglich 4 Prozent sehen dies ganz anders. Zufrieden ist man auch mit den fachlichen Auskünften und mit der Unterstützung durch die Mitarbeiter (Note 2,4).

„Ich freue mich natürlich, dass die Jobcenter und insbesondere die Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern so positiv bewertet werden. Aber die Ergebnisse machen auch Schwachstellen und Unterschiede zwischen den Jobcentern deutlich. Wir müssen und können uns im Bereich der Leistungsgewährung noch kundenorientierter aufstellen. Die Bescheide werden als wenig verständlich eingeschätzt und der Wunsch zur Erklärung der Bescheide ist groß. Auch bei der telefonischen Erreichbarkeit und der Anliegensklärung am Telefon besteht noch Verbesserungsbedarf. Wir wissen, wo Kunden sich mehr Unterstützung wünschen und werden dies aktiv angehen“, macht Alt deutlich.

Befragung auf DD: Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.

Mein Paradies

Di, 31/08/2010 - 18:52

Arbeitsmarkt: Insel der Glückseligen oder postive Suggestion ?

Di, 31/08/2010 - 12:31

Deutschland: Arbeitsmarkt August 2010:

Deutscher Arbeitsmarkt eine Insel der Glückseligen in einem Meer der steigenden Arbeitslosigkeit?

Wir hören und sehen mit Verwunderung die Arbeitsmarktdaten der Insel der Glückseligen. Wir reiben uns verwundert die Augen. Jeder siebente US-Bürger braucht Lebensmittelmarken – Über 40 Millionen Bürger der USA erhalten Lebensmittel-Marken, etwa 50 Prozent mehr als vor der Rezession. Die USA geben für die gesamte Sozialhilfe rund eine halbe Billion Dollar aus. In den USA, hat sich die Lage am Arbeitsmarkt, in den letzten Monaten gegensätzlich zur der Statistik des deutschen Arbeitsmarkt entwickelt.

Offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen im August 2010
3.188.122 Personen wurden statistisch erfasst
+ 1.376.178 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente.

Die Zahl der Personen in Arbeitsgelegenheiten (Ein Euro Jobs) wird im BA – Bericht August 2010 Seite 85) auf 318.982 beziffert.

Nach letzten Angaben im Berichtsmonat März 2010, erhielten 385.000 Arbeitslose keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung. (BA Bericht Juli 2010 Seite 20 – BA im BA Bericht August 2010 ist diese Zahl nicht auffindbar)

ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen
August 2010 == 4.564.300 betroffene Personen
(zuzüglich der Arbeitslosen die keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung erhalten)

BA Bericht August 2010 Seite 51 Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit 4.257.082
Personen Unterbeschäftigungsquote 10,0 %

Nach den jüngsten Angaben wurden im März 2010 an 830.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt. (BA Bericht August 2010 Seite 9)

Leistungsempfänger 3):
ALG I 933.400;
ALG II 4.892.162;
Sozialgeld 1.812.932 (ohne Sozialhilfe SGB XII) BA Bericht August 2010 Seite 51
3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.
Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) verharrt mitten im „Arbeitsmarktwunder“ weiterhin auf höchsten Niveau die Statistik der BA weist 7.638.494 Personen im Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I; Arbeitslosengeld II und Sozialgeld aus.

Auswirkung der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die Messung der Arbeitslosigkeit BA Bericht Juli 2010 Seite 13 (Im BA Bericht August ist diese Erklärung nicht auffindbar

….Die Neuausrichtung der Instrumente hat indirekt Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Arbeitslosenzahlen im Zeitablauf. Nach § 16 Absatz 2 SGB III gelten Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik nicht als arbeitslos. Diese Regelung kommt bei den neuen Maßnahmen nach § 46 SGB III zum Tragen und entsprechend werden Teilnehmer an solchen Maßnahmen einheitlich nicht als arbeitslos geführt. […] Im April 2009 waren Dritte bundesweit für rund 200.000 Personen mit der Vermittlung nach § 37 SGB III alter Fassung beauftragt. Die Teilnahmen an diesem Instrument laufen ab Mai 2009 sukzessive aus und parallel dazu erhöht sich die Zahl der Teilnahmen an den neuen Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung. Dadurch wird im Vergleich zu früheren Zeiträumen die Arbeitslosenzahl durch Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen stärker entlastet. Dieser Effekt ist bei der Beurteilung der Arbeitslosenzahlen zu berücksichtigen.

Im BA Arbeitsmarktbericht August 2010 wurden in Deutschland statistisch wieder weniger Arbeitslose gezählt, das ist die niedrigste Zahl der Arbeitslosen in einen August seit x Jahren.

Allerdings ist die Definition von Arbeitslosigkeit in Deutschland zahlenfreundlich ausgerichtet.

Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leis-tungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, gelten nach § 53a Abs. 2 SGB II dann nicht als arbeitslos, wenn ihnen in diesem Zeitraum keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten werden konnte. (BA – Bericht August 2010 Seite 38)

BA Bericht August 2010 Seite 46

Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden aktuell in die Entlastungsrechnung der BA einbezogen:
- Vollzeitäquivalent der Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall,
- Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes: Arbeitsgelegenheiten, ABM, Beschäftigungszuschuss
- berufliche Weiterbildung (einschl. Reha), Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (einschl. Reha; Restabwicklung), Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
- Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III im Rechtskreis SGB III (Restabwicklung), Perso-nen in geförderter Altersteilzeit, Regelung des § 53 a Abs. 2 SGB II
- Förderung der Selbständigkeit: Gründungszuschuss, Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit und Existenzgründungszu-schuss (Ich-AG; Restabwicklung).
Außerdem werden Personen, die arbeitsunfähig sind und Arbeitslosengeld auf Basis des §
126 SGB III beziehen, zur Unterbeschäftigung gezählt.

Der BA – Arbeitsmarktstatistik suggeriert für den deutschen Arbeitsmarkt weiterhin eine Insel der Glückseligkeit. Die Arbeitslosenstatistik der BA verzeichnet die übliche Entwicklung am Arbeitsmarkt.. Bei sorgfältiger Betrachtung des BA Monatsbericht fällt allerdings auf, dass viele Zahlen auf Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Für mich stellt sich deshalb abermals die Frage, wird die Zahl der Arbeitslosen seitens der BA gezählt oder – wie zuletzt in Griechenland – geschätzt? Vor allem stellt sich die Frage, woher kommt trotz „boomenden Arbeitsmarkt“ das exorbitant hohe Finanzdefizit der BA und der exorbitant hohe Anstieg der Ausgaben für soziale Leistungen (ALG II) bei den Kommunen?

Statistisches Bundesamt – Pressemitteilung Nr.505 vom 22.12.2009 – Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009

Es handelt sich abermals um ein Paradoxon einerseits spricht der Staatsjournalismus vom „Jobwunder“ immerhin ist die Zahl der Arbeitslosen von rund 5 Millionen 2005 auf rund 3 Millionen 2010 gesungen anderseits Seit der Einführung von Hartz IV sind die Unterkunftskosten deutlich angestiegen: von 8,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf voraussichtlich elf Milliarden Euro in diesem Jahr.

Laut BA Schätzungen/Hochrechnungen befanden sich im Monat August *1,38 Mio. Personen (*vorläufig und hochgerechnet) in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme.BA – Bericht August 2010 Seite 6 Darunter sind nach BA Hochrechnungen/Schätzung 318.982 Personen – BA Bericht August 2010 Seite 85 in einer Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II Wobei von einer Untererfassung auszugehen ist, 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis Juni, Datenstand Juni 2010 - vorläufige Werte] nur ca. 72 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst. Wie viele Personen in den fehlenden 28 % gefördert werden, wäre reine Spekulation. (BA Bericht August Seite 85 Fußnote 3)

Vor allem im Bereich der Arbeitsgelegenheiten (Ein Euro Jobs) ist eine erhebliche Untererfassung zu vermuten. Hinweis BA Bericht August 2010 Seite 85 Am aktuellen Rand werden die Daten aufgrund von Erfahrungswerten hoch gerechnet. 7) Vergleiche mit Vorjahresergebnissen sind nicht sinnvoll, da rückwirkend ab BM Jan 2010 die Datenbasis und das Messkonzept zur Auswertung von eingelösten VGS (bewilligt 1. Rate) umgestellt und die statistischen Ergebnisse revidiert wurden.

Umstellung der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen

Quelle der Daten: (ACHTUNG, Neue Internetadresse (URL) der Statistik der Bundesagentur für Arbeit http://statistik.arbeitsagentur.de/
Quelle der Daten August 2010
http://statistik.arbeitsagentur.de/S…cht-201008.pdf

Wem nützt eine kreative Arbeitslosenstatistik die vielfach auf Schätzungen und Hochrechnungen der BA beruht?

Die Zahl der offiziell registrieren Arbeitslosen bleibt auf niedrigen Niveau die Finanzlage der BA und der Kommunen bleibt angespannt, viele Arbeitslose/Arbeitssuchende werden weiterhin in den „Vierschiebebahnhöfen“ – arbeitsmarktpolitische Instrumente und Kurzarbeit sowie in der von der Ministerin angestrebten Ausweitung der steuerfinanzierten Bürgerarbeit, verborgen.

Erstellt von Sybilla am 31.08.10 11 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden

Amerika und die Weltwirtschaft

Di, 31/08/2010 - 10:17

In den Artikeln über

Deutschland 2020 – Teil 1

und

Deutschland 2020 – Teil 2

wurde Amerika mit seiner deindustrialisierten Wirtschaftsstruktur dargestellt. Sowohl für Amerika als auch für Europa sollte herausgearbeitet worden sein:

Fundamentalsatz: eine Wirtschaft wächst nicht, weil Unternehmen wachsen!

Das ist die Ergänzung des Henry Ford Satzes: Autos kaufen keine Autos, der damit verdeutlichen wollte, dass in einer Volkswirtschaft zur Herstellung einer allseitig “gesunden” Entwicklung Kaufkraft vorhanden sein muss, damit Unternehmen ihre Produkte verkaufen können, damit Unternehmen Gewinne erwirtschaften und wachsen können, damit Unternehmen Arbeitsplätze im Wachstum zur Verfügung stellen können.

  • es muss der Bedarf nach Produkten sein,
  • es müssen Produkte lieferfähig sein
  • es muss grundsätzlich Geld genug am Markt sein

damit die Wirtschaft überhaupt funktionieren kann, damit Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden können, damit den Bürgern eines Landes eine Lebenszukunft gegeben werden kann.

Amerika, das wurde in früheren Beiträgen gesagt ( Link siehe Deutschland 2020 – Teil 1 ), hatte versucht, durch private Verschuldung Kaufkraft zum Konsum der privaten Haushalte zu erzeugen; wo Lohnerhöhungen wegen der weltwirtschaftlichen Konkurrenz nicht geboten waren, sollte Verschuldung im breitesten Rahmen für Privatliquidität sorgen. Es war das Glück, dass eine gewisse Zeit die Immobilienpreise endlos zu steigen schienen, dass auf den gestiegenen Werten neue Kredite angeschafft werden konnten, dass mit diesen neuen Krediten Privatliquidität für neuen Konsum sorgte – ein wirtschaftspolitisches Perpetuum mobile schien geboren. BIS die Immobilienpreise zusammenbrachen, weil die Werte im Spielcasino Amerika wieder zum Boden der Tatsache zurückkommen sollten. Und nun kam, was kommen musste und vielfach in allen Facetten diskutiert wurde: der Zusammenbruch der Wirtschaft war unaufschiebbar.

Zusammenbruch heißt aber in einer freien Wirtschaft immer, dass die Kostenfaktoren angepasst werden, konkret: Personaleinsparungen. Warum muss man, das ist die Philosophie der Marktwirtschaft, für eine Produktionskapazität von 100.000 Einheiten ( Produkte ) pro Jahr eine Personalkapazität vorhalten, die 1.000.000 Einheiten ( Produkte ) pro Jahr herstellen kann. So begann in Amerika eine riesige Entlassungswelle; es wird geschätzt, dass die verminderte Konsumnachfrage rund 8 Millionen Arbeitsplätze vernichtete – wobei leider nirgends von einer qualitativen Arbeitsplatzvernichtung gesprochen wird. Die qualitative Arbeitsplatzvernichtung tritt dann ein, wenn zum Beispiel durch Produktionsverlagerung eines Unternehmens ins Ausland ( Asien, Mexiko ) Arbeitsplätze abgebaut werden und hochqualitative Arbeitskräfte nur noch niedrigstwertige Arbeitsplätze erhalten ( ein Werkzeugmacher wird zum Regalauffüller im Supermarkt ).

Dass der Wirtschaftszusammenbruch in Wirklichkeit nur auf der Arbeitnehmerseite geschah, MUSS erwähnt werden: die Unternehmen konnten “atmen”, das heißt, sich von Kosten entlasten – und weiter, trotz der Absatzflaute, Gewinne einfahren.

Es bleibt also festzuhalten: prächtige Gewinne auf der einen Seite, Arbeitslose und Dequalifizierung der Arbeit auf der anderen Seite – das sind die heutigen Merkmale der freien Marktwirtschaft!

Nachdem, wie gesagt, die Privatverschuldung zu einem Desaster führte, versucht der amerikanische Staat eine neue Strategie: Liquiditätserhöhung. Amerika hat seine Fed – Deutschland hat seine “Die Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH”. Die Fed nun kauft Staatsschuldverschreibungen am Markt auf und gibt dafür den Wert der aufgekauften Staatsschuldverschreibungen an den Verkäufer zurück. Während also zuvor der Inhaber einer Staatsschuldverschreibung ein ( wertloses – sinnloses ) Stück Papier in den Händen hielt, bekommt dieser nun Geld, Greenbucks.

Gigantische Summen sind im Gespräch: “Nach ihren Berechnungen wäre angesichts der desolaten Wirtschaftslage eine Ausweitung der Fed-Bilanz auf rund 10 Billionen Dollar notwendig, um einen ausreichend großen monetären Impuls zur Abwendung einer Deflation zu geben”, schreibt die FAZ, Inflation hin – Inflation her, der Zweck heiligt die Mittel.

Grandfather Economic Report By Michael Hodges: http://grandfather-economic-report.com/

Bitte bedenken Sie: amerikanische Billionen sind deutsche Milliarden. Wir reden bei der roten Kurve also über 55 Billionen Gesamtverschuldung. Da sind 10 Billionen, wie von der FAZ erwähnt, eine riesige Summe! Um eine Relation zu erhalten, hier das Nationaleinkommen aus Wikipedia:

Nr. Staat BNE
(Mio. US-$) in % BNE / Kopf
(US-$) G8-Mitglied 1 USA 12.969.561 29% 43.104 ja 2 Japan 4.988.209 11% 39.149 ja 3 Deutschland 2.852.337 6% 34.654 ja 4 Volksrepublik China 2.263.825 5% 1.714 nein 5 Vereinigtes Königreich 2.263.731 5% 37.598 ja 6 Frankreich 2.177.670 5% 33.972 ja 7 Italien 1.724.894 4% 29.171 ja 8 Spanien 1.100.134 2% 24.384 nein 9 Kanada 1.051.873 2% 31.898 ja 10 Indien 793.017 2% 702 nein 15 Russland 639.080 1% 4.488 ja 17 Schweiz 408.702 1% 54.441 nein 18 Türkei 399.232 1% 9.564 nein 21 Österreich 303.641 1% 36.513 nein Europäische Union 13.543.425 30% 27.471 Europäische G8-Staaten 9.018.632 20% G8-Staaten 28.667.355 64% 32.972 Welt 44.983.338 100% 6.816 Quelle: Weltbank

Das US- Nationaleinkommen beträgt also rund 13 Billionen Dollar ( 2008 ) – rund 1/3 der Weltwirtschaft! 10 Billionen, also in etwa ein Jahres- Bruttonationaleinkommen will die Fed in die Wirtschaft pumpen. Und was bedeutet “pumpen”? Die Liquidität soll aufgeblasen werden: “Lasst Geld vom Hubschrauber regnen”, hieß es vor ein paar Jahren in einer Zeit der größten Irritationen einmal.

Als Anhänger der nachfrageorientierten Wirtschaftsphilosophie bin ich davon überzeugt: das wird ein Schuss in den Ofen. Nicht die Geldliquidität schafft Nachfrage, sondern Massenkaufkraft und damit Mittelverfügbarkeit über Löhne. Letztere jedoch, und das ist der Fallstrick der Weltwirtschaft – der Globalisierung, verbieten sich: höhere Löhne ergeben auf dem Weltmarkt höhere Produktkosten. Höhere Produktkosten dynamisieren den Exodus von Unternehmen oder eine erhöhte Automatisierung mit anschließender Freisetzung von Personal. Freisetzung von Personal bewirkt erhöhte Arbeitslosigkeit. Erhöhte Arbeitslosigkeit vermindert die Kaufnachfrage … ein circulus vitiosus.

Dabei sollte uns Japan als interessantes Beispiel dienen. Was haben die Japaner zu einer Zeit niedrigster Zinsen gemacht? Sie haben sich Milliarden an Yen beschafft und diese in den USA zu 5 – 8 Prozent angelegt. Sie zahlten also 0,5 Prozent Zinsen und erhielten 5 – 8 Prozent. Nichts anderes wird in den USA passieren. Die Liquidität wird nicht dazu führen, dass Unternehmer in den Ausbau ihrer Kapazitäten investieren. Die Liquidität ist auf dieser Seite also gar nicht erforderlich.

Und diese Gelder den Privathaushalten zur Verfügung zu stellen? Nachdem das Spiel mit dem Immobilienmarkt ausgeträumt war, soll nun über staatlichen Darreichungen zum kreditierten Konsum als Initialzündung einer selbsttragenden Wirtschaftsentwicklung angeregt werden? Das funktioniert doch gar nicht, es sei denn, die Fed erfände eine Möglichkeit, ähnlich wie die scheinbar endlose Wertentwicklung über viele Jahre im Immobilienmarkt, laufend Geld zur Verfügung zu stellen. Der Staat also als Treiber einer jeden Wirtschaftsentwicklung? Das geht doch gar nicht!

Schlagzeile:

Obama überzeugt nicht, Konjunkturangst drückt US-Börsen

Stellt man also fest, dass die Unternehmen durch völlige Fehlentwicklungen, Konsumanreiz auf Kredite, Produktionsverlagerungen ins Ausland diejenigen waren, die die wirtschaftliche Katastrophe tatsächlich verursachten ( und nicht der Staat ), dann sprechen solche News- Schlagzeilen von einem Unvermögen der Schreiber, Ursache und Wirkung nicht auseinander halten zu können.

Es ist die Befürchtung, dass diese Strategie, Geld zum Kaufanreiz in den Markt zu pumpen, der Anfang vom Ende ist. Würde man unterstellen, dass die Immobilienentwicklung rund 15 Jahre überdauerte, dann könnte man mit einer gewissen Annäherung sagen, auch die monetäre Liquiditätslenkung zu den Privathaushalten zur Verbesserung der Kaufkraft wird nach etwa 10 bis 15 Jahren explodieren.

Dann aber ist Matthäus am Letzten:

  • der Staatshaushalt ist geplatzt
  • die Privathaushalte sind überschuldet
  • die Unternehmen haben kaum noch ein Eigenkapital.

Die Welt liegt in den Händen einer Finanzclique, die mit den wertlosen Dollars nichts anfangen kann. Erst dann, liebe Freunde, zum Beispiel Detlef, Manuela …, können wir von dem wirklichen Crash reden, der den heutigen wie ein laues Lüftchen erscheinen lässt! Heute erleben wir nur einen Abschwung, nachdem der Staat durch ein Billionen Konjunkturprogramm versuchte die Wirtschaft anzukurbeln – ein heute lächerlicher Versuch der Wirtschaftspolitik, der geeignet ist, in Statistiken ein paar Dellen zur Vortäuschung einer Erholung zu erzeugen! Der Staat als Treiber einer Konjunktur – das ist der Ausverkauf des Staates an die Finanzclique. Wenn nun n-tv schreibt: “Sein Wirtschaftsteam arbeite derzeit hart daran, zusätzliche Maßnahmen ausfindig zu machen, die auf kurze Sicht Wachstum und Beschäftigung anschieben und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Landes langfristig stärken, sagte Obama”, dann zeigt das Folgendes:

  1. Obama ist der weltweit volkswirtschaftliche Kampf unter den hochentwickelten Industrienationen um beste Standortbedingungen zur Gestaltung wettbewerbsfähiger Preise völlig bewusst ( “Wettbewerbsfähigkeit des Landes langfristig stärken” )
  2. Obama weiß, dass dieser Kampf der Volkswirtschaften entweder die Bürger über Minimallöhne verarmen oder den Staat durch Minimaleinnahmen verarmen lässt; Obama, angesichts der nächsten Wahlen, entscheidet sich für höhere Staatsverschuldung und lässt somit die Welt an einer völlig fehlgeleiteten Politik mit bezahlen. Der Crash ist unausweichlich, wenn nicht die Wirtschaftspolitik neu ausgerichtet wird.

Allerdings, bis dieser Crash kommt, werden wir einen kontinuierlichen Abschwung, begleitet von einigem kleineren Aufbäumen haben. Und genau hier hilft eine grandiose Struktur, die überall in der westlichen Welt gleich aufgebaut ist:

und insbesondere darauf sich spezialisiert hat, dass aus den Volkswirtschaften fast Irrenanstalten mit dauerpsychologischer Berieselung werden!

Die Hoffnungsschimmer der US-Wirtschaft

eine grandiose Leistung der Massenbeeinflussung. Leider ( oder gottseidank ) distanzieren sich immer mehr Bürger von dieser Art Infiltration: man glaubt diesem Unsinn nicht mehr. Und an dieser Stelle wird es wirklich kritisch: die Demokratie leidet darunter! Man sollte sich aber auch vor Augen führen, dass dieses hervorragende Massenbeeinflussungs- Netzwerk ohne Positivmeldungen ein blankes Nichts ist. Daher ist aus diesem Netzwerk, entsprechend vorstehendem Bild nichts anderes zu erwarten.

Gerade war in Amerika die Tagung “Gesamtwirtschaftliche Herausforderung: Die kommenden zehn Jahre”, zu der hektische Versuche diskutiert wurden, wie man aus der Bärenfalle herauskommt. Auch die Investitionsgüterindustrie ist mehr als skeptisch: minus 8 Prozent! So also schätzen Unternehmer die Wirtschaftsentwicklung ein. “Die hohen Arbeitslosenzahlen drücken auf die Kauflaune der Haushalte. Zudem sitzen viele Amerikaner auf den Schulden, die sie durch jahrelanges konsumieren auf Pump angehäuft haben”, schreibt die WELT. Es zeigt sich immer mehr, dass nun auch die Phantasten immer mehr auf den Boden der Tatsache kommen: die Tatsache heißt:

nachfrageorientierte Wirtschaftsphilosophie

Es muss Kaufkraft und auch der Bedarf vorhanden sein, dann kann man überhaupt vom Wirtschaftswachstum reden. Alles andere ist neoliberales Geplapper oder idiotisches Wunschdenken von Tagträumern. Bernd Krampen, USA-Spezialist bei der NordLB, ist hingegen einer der Tagträumer: “Die gestiegenen Investitionen stehen für Optimismus bei den Unternehmen. Dieser wird auch irgendwann auf den Arbeitsmarkt durchschlagen”, heißt es in dem WELT- Artikel. Er träumt davon, dass Investitionen Nachfrage erzeugen – egal, ob jemand Geld in den Händen hat oder nicht. Bernd Krampen gehört zu den gefährlichen Ratgebern und Zweckoptimisten, die meinen, dass Zweckoptimismus verbreiten bereits die halbe Miete zur Überwindung der Krise ist. Dabei ist die Argumentation der Zweckoptimisten zumeist dümmlich dürftig

  • es geht schon irgendwie
  • es hat immer geklappt
  • der Optimismus wird sich bis zum Verbraucher durchschlagen

solche und ähnliche dümmlichen Begründungen werden oft angeführt. Vergessen wird, dass es ein

  • quantitative Arbeitsplatzsicherheit und
  • qualitative Arbeitsplatzsicherheit

gibt, wie oben bereits erläutert. Der CNC- Dreherspezialist, der zuvor 3000 Dollar im Monat verdiente, der nun, nachdem er mit Mühe einen Arbeitsplatz als Regalauffüller im Supermarkt bekommen hat nun 1200 Dollar im Monat verdient, dieser Mann wird nicht mehr viel vom Geldausgeben träumen. Aber die Statistiker sagen: 1 Arbeitsplatz = 1 Arbeitsplatz. Das ist sträflich dumm und zudem mit brutalen Auswirkungen versehen.

Aber schon sieht man auf der volkswirtschaftlichen Bühne eine neue Theatertruppe aufziehen: die Illusionisten, die Trickser und Täuscher, die, ähnlich der Gesellschaft für Konsumforschung, GfK, jeden Monat sozialistisch neue Planzahlen an Optimismus verbreiten.

Aber auch das wird nicht funktionieren, bestenfalls den beginnenden Crash noch um ein paar Monate hinauszögern.

Fundamentalsatz: eine Wirtschaft wächst, weil Kaufkraft und Nachfrage bestehen!

Diese Erkenntnis wird sich jedoch erst sehr spät herausstellen, weil damit eine Beendigung der globalen Wirtschaftsphilosophie verbunden ist. Das wiederum wollen die Großinvestoren und -konzerne der Welt nicht, weil damit ihnen Macht, Einfluss und Verdienste genommen werden. Wir stehen also momentan zwischen zwei Unabdingbarkeiten:

Einerseits die Großinvestoren und -konzerne der Welt, die nach AGENDA 21 diese Welt “auslutschen” wollen,

Andererseits die systematische und wirtschaftspolitische Notwendigkeit nachfrageorientiert zu handeln.

Beides gleichzeitig, das widerspricht sich! Und es besteht die ernste Frage: wer wird in dieser Welt den Mut haben, gegen Großinvestoren und -konzerne der Welt ein erweitertes Wirtschaftskonzept zu realisieren?

In Deutschland hat man sich bereits entschieden:

Vorfahrt für Exportwirtschaft – keine Lohnsteigerungen

und man kann in Amerika sehen, wohin das genau führt: zu einer Massenarbeitslosigkeit, die letztlich selbst beim Umschwenken auf Binnennachfrage dazu führt, dass durch die Masse Arbeitsloser, “Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis”, die Löhne nicht stark steigen werden.

Obama- Mail: Rückkehr der Soldaten aus dem Irak

Di, 31/08/2010 - 08:41

Good evening,

Tomorrow evening at 8 p.m. EDT, I will address the nation from the Oval Office about the end of the war in Iraq.

We are at a truly historic moment in our nation’s history.  After more than seven years, our combat mission in Iraq will end tomorrow.

As both a candidate and President, I promised to bring the war in Iraq to a responsible end.  Now, we are taking an important step forward in delivering on that promise.  Since I took office, we’ve brought nearly 100,000 U.S. troops home from Iraq, millions of pieces of equipment have been removed, and hundreds of bases have been closed or transferred to Iraqi Security Forces.

Our combat mission in Iraq is ending, but our commitment to an Iraq that is sovereign, stable and self-reliant continues.  As our mission in Iraq changes, 50,000 U.S. troops will remain in Iraq to advise and assist the Iraqi Security Forces as they assume full responsibility for the security of their country on September 1.  We will forge a strong partnership with an Iraq that still faces enduring challenges.

For nearly a decade, we have been a nation at war.  The war in Iraq has at times divided us.  But one thing I think all Americans can agree on is that our brave men and women in uniform are truly America’s finest.  They have put their lives on the line and endured long separations from their family and loved ones.

All Americans owe our troops, veterans and military families a debt of gratitude for their outstanding service to our nation. Over the past few days, thousands of Americans have taken part in our Saluting Service in Iraq effort on WhiteHouse.gov, sending their messages of thanks and support to our troops.

Take a minute right now to see what your fellow Americans have to say and add a message of your own: …

Supporting our troops and military families is the responsibility of all Americans.  My Administration is doing everything in its power to ensure that our troops, veterans and their families have the support they need as they serve, and the care and opportunities they need to realize their dreams when they return home.

I hope you will join me in welcoming our troops home and showing your gratitude for their heroic service.

Sincerely,

President Barack Obama

Lusekelo Zambia Foundation – eine bemerkenswerte private Hilfsorganisation

Di, 31/08/2010 - 04:39

Lusekelo Zambia Foundation – eine bemerkenswerte private Hilfsorganisation

Viele Organisationen dienen nur einem Zweck: das Selbstbewusstsein der Präsidenten oder Vorstände zu steigern. Selten genug findet man private Hilfsorganisationen, die völlig uneigennützig arbeiten und auch durch ihre hervorragende Arbeit mitwirken, dass es oft nur ein paar hundert Menschen in weniger entwickelten Gebieten dieser Erde besser geht, ihre Chancen zum Überleben steigen.

In Frankreich berichtete Claudia de Raadt, Vorstand der Lusekelo Zambia Foundation, über ihre Arbeit:

Alles begann 2001 durch ein Gespräch mit ihrer Freundin Marjan Sluiter, deren Tochter einen Ehemann aus Zambia heiratete. Man war sich einig, dass man sich in Zambia in einer bestimmten Region umsehen wolle, man flog dorthin. Der Zufall wollte es, dass Claudia de Raadt gerade ein paar Socken strickte. Als die weiblichen Bewohner das sahen, waren sie von der Technik des Strickens so begeistert, dass sie Claudia de Raadt baten, ihr das Stricken zu zeigen – der Bann war gebrochen, Nähe war damit möglich. Woher aber Stricknadeln besorgen? Stricknadeln wurden aus den Speichen eines alten Rades gemacht. Das war der Beginn gegenseitigen Lernens.

children standing in the foundation of schoolblock 2 in October 2008

Claudia de Raadt betont, dass die Arbeit der Lusekelo Zambia Foundation allein darauf basiert, dass sie versuchen, für die aus der Bevölkerung an sie herangetragenen Wünsche und Bedürfnisse eine Realisierungshilfe zu sein.

Der Kern der Lusekelo Zambia Foundation ist das Bauen einer Schule, entstanden aus den Berichten besorgter Mütter, dass ihre Kleinsten im Alter von 6 und 7 Jahren nicht in die nächste etliche Kilometer entfernte Schule durch unwegsames Gelände gehen können. Marjan Sluiter und Claudia de Raadt setzten sich zusammen und begannen ein Konzept für die Schule zu entwerfen; dies war deshalb für sie gut darstellbar, weil sie beide Lehrerinnen in Holland waren und von daher Schulbetrieb und seine Notwendigkeiten kannten. Durch die Nähe zum Land konnte man auch unter Mitwirkung der Einwohner die lokalen Notwendigkeiten einbeziehen, so dass man eine Schuleinheit definierte: ein Klassenzimmer, ein Geräteraum und ein Lehrerhaus. Jede Schuleinheit kann etwa 50 bis 60 Kindern eine Zukunft geben!

Eine kleine Besonderheit zeichnen die Gebäude auch aus: alle Schulgebäude sind außen orange gestrichen!

Warum das Lehrerhaus? Weil ausgebildete Lehrer natürlich nicht am Ort waren; sie wurden aus verschiedenen Gegenden Zambias rekrutiert, hatten also am Ort der Schule keine Wohnmöglichkeit.

Derweil hat die vertrauensvolle Nähe zwischen den beiden Frauen und der Bevölkerung so zugenommen, dass die Frauen der Umgebung den Frauen einen Wunsch vortrugen: nicht nur die Lerngruppe „Stricken“ sollte gegründet werden, es sollte workshop für eine Frauengruppe mit einem eigenen Platz für verschiedenste Aktivitäten gegründet werden. 2002, also ein Jahr später, kamen Marjan Sluiter und Claudia de Raadt wieder nach Zamiba und brachten 5.000 Dollar mit, die in der Kirche, durch einen Jazz Club und bei einem Benefiz Konzert gespendet wurden. Davon wurden fußgetriebene Nähmaschinen gekauft, damit die Frauen Sachen zum Anziehen für sich und zum Verkauf herstellen konnten. Ebenso wurde eine Art Vorschule für Kinder mit zwei einheimischen Müttern gegründet.

2004 wurde die „Lusekelo Zambia Foundation“ in Holland offiziell gegründet, die die Gemeinnützigkeit der holländischen Steuerbehörden erhielt. Damit war der Durchbruch geschafft, dass Spenden nun auch steuerlich absetzbar wurden.

Beide Frauen hatten auch in ihrer Zusammenarbeit eine wirkungsvolle Arbeitsteilung gefunden: Marjan Sluiter war die Organisatorin und Claudia de Raadt das alle motivierende Herz der Foundation. Man muss Claudia de Raat kennen: eine begeisternswerte höchst optimistische Frau, deren gewinnende Offenheit und Natürlichkeit sofort Nähe herstellt; Da Claudia de Raadt keine berechnende Frau ist, da sie ihr Selbstbewusstsein aus ihrem täglichen Erleben zieht, da ihre Lebenslust geprägt ist von der Harmonie der geliebten Musik, gewinnt sie vor allem auch durch ihre Ehrlichkeit.

Das machte viele Holländer überzeugt: hier muss man einen kleinen Beitrag den Frauen spenden, die mit so viel Begeisterung und völliger Uneigennützigkeit Gutes tun. Freunde, Familie, Kirche waren die ersten Spender. Dazu kamen TV- Auftritte mit ‘Wilde Ganzen’, eine Organisation in den Niederlanden, durch die zum Spenden aufgerufen wurde. Nachdem der Erfolg der „Lusekelo Zambia Foundation“ für alle sichtbar wurde und die Foundation mehrere Unternehmen angeschrieben hatte, haben 5 der Unternehmen zusammen 5.500 Euro gespendet. Dieses Geld wurde verwendet, um konkrete und spezielle Ausrüstungsgegenstände in Zambia zu kaufen.

Immerhin hat die „Lusekelo Zambia Foundation“ die Strategie erstellt, dass Hilfe über Gelder auch in Zambia einen doppelten Zweck erfüllen soll: es soll mithelfen, durch Beschaffung im Inland Nachfrage und damit Arbeitsplätze zu generieren und es sollen die Hilfen vor Ort der Bevölkerung selbsttragend helfen.

May 2010 the 3d Block is already built and in use

Die Anton Jurgens Foundation, deren Gründer aus dem Hause UNILEVER kommen, gab der „Lusekelo Zambia Foundation“ 25.000 Euro, für das ein zusätzliches Schulgebäude von örtlichen Bewohnern erstellt werden konnte. Es wurden zwei Klassenräume, ein Büro und ein Geräteraum erstellt. Immerhin sind die Gebäude aus selbst hergestellten Zement- Steinen, ähnlich wie Hohlblocksteine, fachgerecht erbaut worden, dazu ein Dach mit Wellblech – ein für diese Region großer Luxus, der jedoch hilft, dass die Instandhaltung im Falle von Regen sich in Grenzen hält.

Die Achmea Versicherung gab der Foundation nach Vorlage des Geschäftsberichts 27.500 Euro. Dieses Geld wurde für einen dritten Schulblock ausgegeben.

Es ist für die Konzerne Unilever und Achmea besonders hervorzuheben, dass sie – wissend, dass die Öffentlichkeit nicht sehr großen Anteil daran haben würde – dennoch spendeten.

2005 wurde die Schule von einem Regierungsinspektor besucht und es wurde zugestanden, dass, wenn ein Brunnen ( 6.000 Dollar ) gebaut werden würde und ein Lehrerhaus gegründet würde, diese Schule von der Regierung anerkannt und gefördert würde. Ebenfalls wurde regierungsseitig eine bestens ausgebildete Schulleitung eingesetzt, die überaus strukturiert arbeitet. Dies wurde von der Foundation realisiert. Ein ca. 60 Meter tiefer Brunnen, gebohrt von einer Zambischen Firma, wurde über eine Handhebelpumpe erstellt. Mit den Geldern konnte auch das geforderte Lehrerhaus gebaut werden, so dass der staatlichen Anerkennung nichts mehr im Wege stand.

Claudia de Raadt berichtet, dass das Bildungsministerium einen hervorragend qualifizierten Schulleiter entsandte, der nun das Herz der Schule ist.

Die als Grundschule konzipierte Einheit entwickelte sich auch zu einer Mittelschule. Das Projekt Mittelschule ist das letzte in der Reihenfolge des Schulbaus. Hierfür ist geplant, dass 3 weitere Schuleinheiten zu bauen sind, so dass letztlich die Gesamtschule aus 6 Schuleinheiten für Grundschule und 3 Schuleinheiten für die Mittelschule besteht, wobei die Planung des Mittelschulbereiches durch das Bildungsministerium von Zambia selber vorgenommen wird, um entsprechend der Gesetze Zambias eine vom Staat genehmigte und unterstützte Gesamteinheit zu erhalten.

Der Erfolg dieser beiden Frauen Marjan Sluiter und Claudia de Raadt ist so groß, dass auch offizielle Anfragen aus anderen Gegenden Zambias vorliegen, dieses Musterprojekt mehrfach aufzubauen.

Es darf nicht verschwiegen werden, dass, wo Erfolg ist, auch Neider und Gegner zu finden sind: Wo ehemalige Schüler Erfolg hatten, sich also zum Beispiel anstelle Blätterdächer Wellblechdächer leisten konnten, wurde die Unterschiedlichkeit zu weniger Gebildeten deutlich. Anstelle daraus die Lehre zu ziehen, dass sich Bildung auch persönlich lohnt, wurden viele auch mit Woodoo- Zauber belegt, die Claudia de Raadt schildert.

Quasi nebenbei haben die Gründer der Foundation ebenfalls das Teilprojekt „Microcredits“ gegründet. Dieses Teilprojekt wurde in Unkenntnis des bangladesch/indischen Microcredit- Papstes Muhammad Yunus gestartet, rein aus der Notwendigkeit, dass Bürger in der Umgebung die Foundation nach Geldern zum Aufbau von Geschäften fragten.

Die Idee der Foundation: Gelder werden nur nach Vorlage eines Businessplans, der von der Foundation für gut befunden wird, realisiert; zudem besteht die Regel, nachdem ein Schuldner die erste Rückzahlung gemacht hat, wird erst neues Geld ( Verdopplung ) freigegeben; damit wird Geldverschwendung weitestgehend verminden.

Eine weitere Regel der Microcredits ist die, dass vom Gesamtgewinn des Geschäftes 1/3 privat, 1/3 für neues Material ( Geschäftserweiterung ) und 1/3 für Schuldenrückzahlung zu verwenden und nachzuweisen ist. Nach Zahlung des Mikrokredites soll der Schuldner den Schuldenrückzahlungsbetrag für weitere Mikrokredite verwenden, um eine zambiaintere Mikrokretiorganisation aufzubauen.

Claudia de Raadt schildert das Beispiel einer über Mikrokredite aufgebauten Hühnerfarm:

Durch selbst gebaute Hühnerställe, selbst gebaute Tragegestelle und durch den Kauf einiger weniger Hühner begann alles für diesen Bauern. Die Hühner legten Eier und anstelle die Eier auf dem nächsten Markt sofort zu verkaufen, ließ man zunächst Küken schlüpfen, die Menge Hühner wurde größer, die ersten Hühner konnten in dem genannten selbst gebauten Tragegestell mittels Fahrrad zum nächsten Markt transportiert und dort verkauft werden. So habe sich der Mikrokredit hervorragend bewährt und ist heute Unterhalt der gesamten Familie.

Nein, betont Claudia de Raadt in einer persönlichen Stellungnahme, die fragwürdige Europapolitik, dass Hühnerabfälle nach Afrika geschickt und dort für einen Preis verkauft werden, der unterhalb der Aufzuchtkosten liegt, wirkt immer weniger, weil auch in Zambia bessere Fleischqualität durch den gestiegenen Tourismus nachgefragt wird. Ebenso sei es unakzeptabel, dass die Chinesen die Hühner zur schnelleren Aufzucht spritzen, weil dadurch ein geschmackloses Fleisch erzeugt würde. Man sollte wissen, dass Hühnerfleisch, Rindfleisch oder getrockneter Fisch fast die einzigen in Zambia gebräuchlichen Fleischsorten sind.

So hat die Lusekelo Zambia Foundation eine beachtliche Leistung in Zambia vollbracht, die auf die Tatkraft der begeisterten Frauen Marjan Sluiter und Claudia de Raadt zurückzuführen ist.

Dass eine jede Aktivität auch ein zeitliches Ende haben muss, darüber sind sich die Frauen auch bewusst: „Wir wollen bis 70 noch tätig sein, dann geben wir die Lusekelo Zambia Foundation in Hände der aus der Foundation Nachwachsenden“, sagt Claudia de Raadt in dem Gespräch mit der Deutschland-Debatte. Und dennoch werden weitere Pläne geschmiedet:

  • es werden Gelder für 3 zusätzliche Lehrerhäuser gesucht, die 2011/2012 erbaut werden sollen
  • es wird ein vierter Schulblock für eine Mittelschule mit ebenfalls 3 Lehrerhäusern geplant, die 2013/2014 erbaut werden sollen .

„Was brauchen Sie noch, wenn Sie diesen Erfolg und so viele Pläne haben“, fragten wir.

„Wir brauchen kein Material, das beziehen wir aus Zambia, wir brauchen keine mitarbeitenden Personen, die kommen aus Zambia, wir brauchen nur etwas Geld, darum bitte ich“, sagt Claudia de Raadt, „und bitte vermitteln Sie in ihrem Bericht, dass wir ein besonderes Leitmotiv für unsere Arbeit haben: es ist großartig, wenn wir von dem, was wir haben, ein wenig für andere teilen!“

Leben, um zu teilen

dem kann sich die Deutschland-Debatte nur anschließen und bittet alle Leser, selbst mit kleinsten Spenden sich an die holländische Organisation zu wenden, die keinen gespendeten Cent für Organisationskosten verwendet:

http://www.lusekelo.org/

Personal-Ausweis

Mo, 30/08/2010 - 12:58

Der neue Personalausweis soll gegen erhebliche Sicherheitsbedenken von Fachleuten eingeführt werden.

Was ist das eigentlich

Personalausweis?

Das Wort “Personalausweis” ist ein zusammengesetztes Substantiv, bestehend aus den Substantiven

  • Personal
  • Ausweis.

Lassen Sie uns einen kleinen verbalen Ausflug machen ( die Begriffe sind beliebig ): Weinglas. Das Wort Weinglas besteht aus den Substantiven “Wein” und “Glas” und bezeichnet ein Glas für Wein.

Überträgt man diese verbale Systematik auf das Wort “Personalausweis”, dann ist dieser Begriff gleichbedeutend mit Ausweis für Personal.

Was bedeutet “Personal”?

Wikipedia sagt: “Als Personal bezeichnet man die zur Realisierung von Geschäftsprozessen eingesetzten, bezahlten Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer Behörde”. Nun ist ja Wikipedia nicht eine Seite, die Systemgegner sammelt, eher systemtreu: Nun sollte man sich fragen: führen wir einen Ausweis, als seien wir Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer Behörde?

Wir alle sträuben uns gegen den Gedanken, als “Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer Behörde” bezeichnet zu werden, wenn wir dieses staatliche Dokument mit uns führen. Gibt es vielleicht einen Grund, dass die Väter der Bundesrepublik Deutschland das staatliche Dokument “Personalausweis” genannt haben? Vielleicht stimmt es ja, nur wir wissen es nicht, dass wir “Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer Behörde” sind?

Wäre es so, dann würde der Staat Deutschland ein Unternehmen oder eine Behörde sein, dem/der wir angehören. Die folgende Internetseite ( Link ) behauptet gar:

Die illegale Firma Bundesrepublik Deutschland GmbH, durfte auf keinem Fall dieses Strafgesetzbuch in der bereigten Fassung der Alliierten vom 22.05.1949 abändern, denn dasist ein Verstoß gegen die fortgeltende Militärgesetzgebung im besetzten Deutschland.

Wie ist es möglich, daß eine Firma wie die BRD-GmbH zu Hoheitsrechten gelangen konnte. Sie wissen, daß alle Militärregierungsgesetze z.B. Nr. 2 Artikel III , IV und V 7, 8, und 9 volle Rechtskraft in Deutschland besitzen und das Strafgesetzbuch , Nebengesetze, Kontrollratsbeschlüsse und
das Zonenstrafrecht bis zum heutigen Tage voll gültig sind.

Beweis: Carl Haymann Verlag Berlin 1948, Lizenznummer 76-G.N. 0-47-316/47.

Verlagsarchiv 12 292. Lizenz erteilt unter Nr. 76. Druckgenehmigungsnummer 8958 der Nachrichtenkontrolle der amerikanischen Militärregierung.

und spricht von einer “BRD-GmbH”. Wo gibt es denn, stimmt alles, diese “BRD-GmbH”?

Wenn man im Internet sucht, findet man: “Die Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH (im folgenden Finanzagentur) ist der zentrale Dienstleister für die Kreditaufnahme und das Schuldenmanagement des Bundes.” Wie kommt es eigentlich, dass eine Regierung eine unabhängige und juristische Person, eine GmbH braucht, die “Kreditaufnahme und das Schuldenmanagement des Bundes” in einem von der Regierung unabhängigen juristischen Gebilde regelt?

Wieder hilft uns Wikipedia: “Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist eine Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person). Für ihre Verbindlichkeiten haftet nur das Gesellschaftsvermögen.” Welches Vermögen hat denn diese GmbH?

Die Staatsverschuldung in Deutschland - http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung

Stellen wir einfach fest: die Finanzagentur GmbH hat keine Guthaben sondern nur Schulden, derzeit rund 1,7 oder 1,8 Billionen. Würde also im Geschäftsleben jemand eine solche Finanzagentur auf Schuldenrückgabe verklagen, er würde nichts, rein gar nichts erhalten, weil nur Schulden vorhanden sind!

Würden wir Bürger also juristisch Mitarbeiter dieser Schuldengesellschaft sein, dann ist die Frage, ob diese Mitarbeiter für Schulden seines Firmenchefs verantwortlich sind. Zumindest steht fest, dass wir Mitarbeiter einer Pleitefirma sind.

Es gehört zu einem ungekündigten Arbeitsverhältnis, dass man das Recht hat zu kündigen. Kann man kündigen? Jeder wird sagen: so ne blöde Frage. Juristisch nicht ganz blöde!

Dieser Fall ist noch nicht geklärt – jedenfalls:

  1. kaum einer will Mitarbeiter sein oder genannt werden
  2. kaum einer will Mitarbeiter einer Pleitefirma sein
  3. kaum einer will in Zwangshaft für die Pleite seines “Chefs” genommen werden.

Man kann dafür eintreten, dass der “Personalausweis” umbenannt wird. Schreiben sie Ihren Bundestagsabgeordneten an, machen Sie eine Eingabe beim Petitionsausschuss. Wir helfen, diese Petition zu verbreiten.

Hartz IV aus der Vor-Dem-Schreibtisch-Perspektive

Mo, 30/08/2010 - 05:11

1980 betrug der Satz, für eine Einzelperson, zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) 600,– DM, heute, im Jahr 2010, sind es 359,–€, also rund 718,– DM.

Dreißig Jahre sind vergangen und eine Steigerung von 118 DM.

Was ist inzwischen alles passiert?

Die Lebenshaltungskosten haben sich um ein vielfaches verteuert, nicht zuletzt durch die Euro-Einführung, die noch mal eine Verdoppelung der Kosten nach sich zog.

Welche Kaufkraft hatte die D-Mark und welche Kaufkraft hat der Euro?

Wer glaubt daß diese 359,–€ komplett für Lebensmittel, Kleidung, Haushaltsmittel usw. zur Verfügung stehen, der irrt sich gewaltig.

Hiervon müssen noch die Stromkosten und Heizkosten, welche ja nur anteilig von den Wohnungskosten abgedeckt werden, bestritten werden, plus Telefon, Versicherungen und was man eben so alles braucht.

Konkreter Fall: Euro / Monat Effektive Mietkosten (inkl. Strom, Heizung & Warmwasser) 360 Davon übernimmt die ARGE 245 Abzug vom Lebensunterhalt 115 Telefonkosten (Tel. Flat, DSL Flat) 45 Kontoführungsgebühr 5 Rest von 359,– € 194

Es steht wohl außer Frage, dass die verbleibenden 194,– € monatlich kaum für den alltäglichen Wahnsinn reichen und somit weder Versicherungen (private Haftpflicht, Hausrat, Rechtsschutz o. ä.) noch KFZ-Kosten bezahlt werden können.

Nun wird immer behauptet, es ginge den „Sozialschmarotzern“, die auf Kosten der Steuerzahler leben, noch viel zu gut.

Dazu sei gesagt, siehe obige Rechnung und bedenke:

  • daß die Sozialschmarotzer“ zum überwiegenden Teil Jahrzehnte lang, zwangsweise, in die sog. Arbeitslosenversicherung gezahlt  haben
  • auch Arbeitslose zahlen Steuern, bis auf Einkommenssteuer.

Somit sind 2 der, oder besser gesagt, die Hauptlügen über Arbeitslose vom Tisch.

Auch das Argument, dass diese „Pack“ sich von der Stütze auf Malle den Pelz braun brennen lässt, während sich der  brave Bürger dafür hier den Rücken krumm schuftet, ist, nach o.g. Aufstellung, kaum aufrecht zu halten oder gar glaubwürdig.

Ja aber…..werden viele jetzt denken…..die können ja über den 1-Euro-Job wieder feste Arbeit kriegen, doch das wollen DIE ja gar nicht, die sind ja zu faul.

So, so.

Wer so denkt, möge sich mal bitte im SGB II schlau machen. Da steht ganz klar drin, ein 1-Euro-Job darf nur vergeben werden, wenn er:

  1. gemeinnützig ist
  2. dadurch kein fester Arbeitsplatz weg fällt.

Somit wird schon gelogen, wenn die Dinger „angeboten“ werden als Chance und Wiedereinstieg in den 1. Arbeitsmarkt. Warum, wird jetzt sicher kaum mehr jemand fragen.

Inzwischen ist bekannt, dass es Firmen gibt, viele Firmen, die ihre komplette Produktion mit 1-€-Jobbern fahren, vermittelt über Firmen wie z. B. Neue Arbeit.

Dies ist m. E. ja wohl im höchsten Maße gegen das Gesetz – SGB II – ruiniert den 1. Arbeitsmarkt und, da die Ablehnung solcher Jobs mit Sanktionen belegt werden, sprich Kürzung der Leistung, moderne Sklaverei.

Auch die sog. Angebote im sozialen Bereich, Kindergarten, Altenheimen usw. sind in meinen Augen genauso verlogen. Es gibt genug arbeitslose Alten-, Krankenpfleger(innen) oder Erzieher(innen), die dann jedoch nach Tarif bezahlt werden müssten.

Kommen wir mal zum Wohnraum.

Laut SGB II hat sich der Mietsatz am unteren Rand des Mietspiegels zu orientieren, nicht am Untersten. Die Realität sieht so aus, dass die meisten Städte und Gemeinden diese Sätze seit Jahrzehnten nicht an den Mietspiegel angeglichen haben. Die Folgen liegen wohl klar auf der Hand, oder etwa nicht?

Derzeit steht einer Einzelperson eine Wohungsgrösse von 45 m² zu. Dies soll nun geändert werden … auf 25 m².

Nun frage ich mich, wo bleibt die Menschenwürde, wo das Recht auf freie Wohnungs- und Berufswahl?

Das alles finde ich schon schlimm genug, doch es kommt noch besser.

Der Fallmanager – Arbeitslose sind also keine Menschen mehr sondern Fälle – bestimmt, wievielte  Bewerbungen ein „Fall“ mtl. zu schreiben hat. Dies nennt man dann Eingliederungsvereinbarung, s. http://bundesrecht.juris.de/sgb_2/__15.html

Bewerbungen kosten. Hierfür steht jedem jährlich 250,–€ zur Verfügung. Eine schriftliche Bewerbung wird mit 5 € vergütet. Viele haben die Auflage mehr als 5, teilweise 10 Bewerbungen im Monat nachzuweisen.

Dies bedeutet, die real entstehenden Kosten, nur für Bewerbungen, werden durch den Topf nicht abgedeckt,  die Mehrkosten muss der „Fall“ also selber bezahlen! Wehe Dem, dem dann noch Kosten durch ein Vorstellungsgespräch entstehen. Auch hier wird zu gerne getrickst. Es heißt, fährt man mit den Wagen, erstattet die ARGE 20 Cent pro km. Hört sich gut an, da kann man ja auch mal eine weitere Stecke in Kauf nehmen, vor allem, wenn man bereit ist, für Arbeit die Stadt/das Bundesland zu wechseln. Das böse Erwachen erfolgt, wenn das Gespräch gelaufen, der Antrag eingereicht ist und der Bescheid kommt. Da liest man dann, dass maximal 130,–€ für Fahrten mit dem PKW übernommen werden.

Fahrtkosten per Bahn werden komplett übernommen, solange man die billigste Variante bucht, heißt z. B. von hier nach Köln = Bummelbahn die an jeder Gießkanne hält = eine Fahrt min. 8 Stunden. Mit dem Wagen ist man in ca. 4 ½  Std. da.

Und Vorsicht, die Kosten für ein Vorstellungsgespräch sind in den 250,–€ enthalten!!!!

Was passiert, wenn man sich weigert solche Auflagen zu unterschreiben, steht im SGB II.

Dies reicht noch nicht? Gut, machen wir weiter.

Kommen wir mal zur Gesundheit.

Wer gesundheitlich angeschlagen ist wird zum medizinischen Dienst geschickt. Dazu muss man seine behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht entbinden, tut man es nicht, kommt man seiner Mitwirkungspflicht nicht nach = Strafe => weniger Geld.

Es war der Hintergedanke für das Gutachten, die Person, den „Fall“ in Rente zu schicken. Doch im Gutachten fehlt die Grundlage für den Schritt, da eine Vollzeit“beschäftigung“ mit leichten bis mittelschweren Tätigkeiten bescheinigt wurde. Es folgte eine Liste, was zu vermeiden sei. Hiermit ist man für den Fallmanager voll einsatzfähig, da (Zitat) „es sich um ein Standard-Gutachten handelt, welches nicht viel her gibt“.

Über aufgeführte Einschränkungen setzt man sich hinweg und begründet das noch frech, man würde die Kompetenz des Arztes nicht in Frage stellen! Danach erfolgen dann die o.g. „Vereinbarungen“.

Wer richtig Pech hat, den stopft man der Einfachheit halber in eine Behindertenwerkstatt.

Ich hab noch einen.

Mit viel Glück bekommt man mal ein Stellenangebot in Festanstellung. Hier, immer wieder gerne genommen, Call-Center-Jobs. Es gibt wohl kaum jemanden der noch nicht angerufen wurde und weiß wie diese in der Regel arbeiten. Anrufe per Telefonbuch, unterdrückte Nummer – was schon gegen Gesetze verstößt – mit tollen Angeboten für Abos jeder Art, Gewinnspiele, Handyverträge uvm.

In meinen Augen ganz viel Abzocke pur, man hört und liest genug darüber. Hat der „Fall“ nun die unglaubliche Frechheit, diese Arbeitsgelegenheit abzulehnen, weil er

weder mit einem Bein im Knast stehen, noch andere Menschen betrügen will, handelt er sich eine fette Strafe = weniger oder gar kein Geld, ein, da die ARGE nicht verpflichtet ist, Angebote auf Seriosität zu prüfen. Will das Call-Center Dich haben musst Du den Job annehmen, basta.

Fertig? Nein, nein, es kommt nach was.

Deutsche Post AG soll ab September Briefe an die BA öffnen und digitalisieren.

Grund dafür sollen die elektronischen Akten sein, die ab September in Sachsen und Thüringen erprobt werden sollen. Unter dem Titel „Fünf Richtige für Ihren Brief“ sollen – laut Mitteilung der BA – die eingehenden Briefe von der Deutschen Post AG geöffnet und digitalisiert werden und an die zuständigen Arbeitsagenturen und Familienkassen weiter geleitet werden. Die BA verspricht den Betroffenen angeblich „zielgerichtete und schnellere Bereitstellung“ der Unterlagen für die Bearbeitung und „zügige Beantwortung“ der Anfragen.

Glaubt ihr nicht? Hier, lest selbst: http://www.arbeitsagentur.de/nn_27908/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A016-Infomanagement/Allgemein/5-Richtige-Neue-Plz.html

Meine Meinung: der gläserne Arbeitslose.

Zum krönenden Abschluss.

Kommen wir mal zur Arbeitslosenstatistik.

Sehen wir doch mal auf die Arbeitslosenzahl. Hier mal ein Ausschnitt dessen, was ich gefunden habe: http://www.meinpolitikblog.de/2010/06/01/analyse-die-tatschlichen-arbeitsmarktzahlen-mai-2010/

(…)

Offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen im Mai 2010
3.241.529 + 1.602.244 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente

ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen Mai 2010 == 4.843.773 betroffene Personen

BA Bericht Mai 2010 Seite 51 Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit 4.423.773 Personen Unterbeschäftigungsquote 10,4 %

Nach den jüngsten Angaben wurden im März 2010 an 830.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt. (BA Bericht Mai 2010 Seite 9)

Leistungsempfänger 3): (ALG I 987.744; ALG II 5.038.185; Sozialgeld 1.856.218 ohne Sozialhilfe SGB XII)

BA Bericht Mai 2010 Seite 51
3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.

Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) verharrt weiterhin bei rund 8 Millionen Personen (7.882.147) BA Bericht Mai Seite 51.(..)

Erstellt von Sybilla am 01.06.10
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.

Das ist mal ein kleiner Einblick wie Menschen behandelt werden, womit sie zu kämpfen haben, dank eines Herren namens Hartz.

Es stellen sich für mich noch folgende Fragen:

  • Wer bestimmt eigentlich, mit welchem Recht, dass Menschen geboren werden und leben um zu arbeiten?
  • Wer bestimmt eigentlich, mit welchem Recht, den Wert der Menschen?

Ich nehme mir das Recht meinen Selbstwert selber festzusetzen!

Eigentlich sind wir heute in der Position dass ALLE weniger arbeiten müssten, würde Arbeit gerechter verteilt und fair bezahlt! Anstatt diese Möglichkeit zu nutzen, zum Wohle aller Menschen, entzieht die Politik immer mehr Menschen, egal ob sie Arbeit haben oder nicht, die Lebensgrundlage damit die Konten einiger Weniger, noch fetter werden. Ich frage mich wann es genug ist, wann es auch dem Letzten reicht.

Das alte Spiel mit der Angst hat schon immer funktioniert und funktioniert noch heute.

Wann begreift der Mensch, daß die Politik sich dem Volk beugen muss wenn die Bürger sich zusammen schließen und für ihre Rechte, ihre Würde und wenn schon nicht dafür, dann wenigstens für ihre Kinder = ihre Schutzbefohlenen, einigen Wenigen endlich die Grenze ziehen?

Ein Mensch alleine kann leicht gebrochen werden, ein gesamtes Volk, das geschlossen auftritt, wohl kaum

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Moeglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es fuer notwendig, sie davor zu schuetzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnoetige Angstzustaende bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsuechtigen Politikern schuetzt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so koennen Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach Paragraph 95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.